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Teltow-Fläming „Apels Alte Mühle“ derzeit auf Sparflamme
Lokales Teltow-Fläming „Apels Alte Mühle“ derzeit auf Sparflamme
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18:21 11.09.2018
Jürgen Apel hinterm Tresen der derzeit geschlossenen Gaststätte „Apels Alte Mühle“ in Hohenseefeld. Quelle: Foto: Uwe Klemens
Hohenseefeld

Der Herd in der Küche der Gaststätte „Apels Alte Mühle“ in Hohenseefeld ist derzeit kalt. Umso heftiger brodelt es dafür in der Gerüchteküche, in der es heißt: „Apel macht zu, weil er die Löhne nicht pünktlich zahlt und ihm deswegen die Leute weglaufen“.

Gerücht sagt nicht die Wahrheit

„Alles Quatsch“, sagt Geschäftsführer Jürgen Apel. „Richtig an dem Gerücht ist nur, dass seit Anfang Juli das Á-la-Carte-Geschäft ruht und wir das Restaurant nur noch für gebuchte Veranstaltungen öffnen. Beide Köche haben kurz hintereinander aus unterschiedlichen, privaten Gründen gekündigt. Kurzfristig Ersatz zu finden, ist uns einfach nicht gelungen. Der neue Koch wird Anfang Oktober einsteigen, dann öffnet auch das Restaurant wieder. Bis wir einen zweiten Koch haben, vorerst nur an drei Tagen in der Woche“, so der 58-Jährige, der die Landfleischerei 1987 gründete und nach der Wende zum 40-Mann-Unternehmen ausbaute.

Das Bedienpersonal der vor elf Jahren eröffneten Gaststätte wurde übergangsweise in anderen Unternehmensbereichen untergebracht, was auch sein Gutes hat, denn die Personalknappheit im Betrieb ist, wie auch in anderen Firmen, spürbar. „Wir leben nun mal in der Pampa und da ist es vor allem beim Fachpersonal unheimlich schwer, geeignete Leute zu finden“, sagt Apel. Hohe Lohnerwartungen, vor allem bei jungen Leuten, der in der Gastronomie nur schwer zu verwirklichende Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitszeiten und die mangelnde Bereitschaft zum Erwerb des Führerscheins machen die Lage nicht besser, erklärt der Geschäftsführer.

Flexible Mitarbeiter stehen nicht Schlange

Die Neubesetzung der Stelle des in Rente gegangenen Hausmeisters beispielsweise scheitert bislang daran. Denn die Landfleischerei besteht nicht nur aus Fleischerei und Gaststätte, sondern auch aus Filialen in Dahme und Luckau sowie der Catering-Sparte, so dass die Mitarbeiter flexibel sein müssen. Die älteren Mitarbeiter, die mit ihrem DDR-Führerschein noch die beiden großen Verkaufsfahrzeuge lenken durften, gibt es nicht mehr, jüngere sehen nicht ein, warum sie für ihren Job den Lkw-Führerschein machen sollen. „Alles nicht einfach“, so Apel. „Aber wir wurschteln uns durch.“

Von Uwe Klemens

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