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Teltow-Fläming Personalprobleme
Lokales Teltow-Fläming Personalprobleme
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17:28 21.02.2018
Beengte Klassenzimmer und zu wenig Lehrer Quelle: Margrit Hahn
Ruhlsdorf

Nach jetzigem Stand der Dinge, könnte es sowohl an der Grundschule in Stülpe als auch in Zülichendorf ab dem neuen Schuljahr jeweils zwei 1. Klassen geben. Auf Grund der Anmeldungen sind es derzeit insgesamt 62 Schüler. Hinzu kommen die Kinder, die im vergangenen Schuljahr zurückgestellt wurden sowie die, die zugezogen sind.

Die genauen Zahlen müssen abgewartet werden

So geht man momentan von 83 Schülern aus, die im August in Zülichendorf und Stülpe eingeschult werden – 47 in Stülpe und 36 in der Grundschule „Am Pekenberg“ in Zülichendorf. „Bei 32 Schülern muss das Schulamt zwei Klassen genehmigen“, sagt Christina Schneider, Schulleiterin und Ausschussvorsitzende. Allerdings liegen genaue Zahlen erst nach den abschließenden Elterngesprächen sowie den Entscheidungen über Rückstellungen oder vorzeitige Einschulungen von Lernanfängern vor. „Wir müssen die Einschulungsuntersuchungen abwarten, eventuell bleiben Kinder noch ein Jahr länger im Kindergarten“, so Schneider. Wobei abzusehen ist, dass die Einschulungszahlen in diesem Jahr sehr hoch sind.

Eltern, die ihre Kinder nicht in Zülichendorf oder Stülpe einschulen lassen wollen, können einen Antrag ans Schulamt stellen. „Wir haben jedes Jahr auch Kinder aus Luckenwalde an unserer Schule berichtet“, Christina Schneider. In diesem Jahr liegen ihr bereits zwei Anträge aus Frankenfelde vor.

Klassenräume sind sehr klein

Birgit Hochmuth, Schulleiterin der Grundschule Stülpe berichtete, dass ein Schulkonferenzbeschluss die Schülerzahl pro Klasse auf maximal 28 begrenzt. Sonst seien die Klassenräume zu klein. Christina Schneider erwiderte, dass auch an ihrer Schule die Räume im Schnitt nur 48 Quadratmeter groß seien. Das Schulamt hätte daraufhin empfohlen, man möge einige der Möbel rausräumen.

Ausschussmitglied Andreas Jädicke (SPD) erkundigte sich nach der Schüler- und Lehrerzahl an beiden Schüler und fragte nach in wie weit akuter Lehrermangel bestünde.

Die Politik ist gefragt

„Wir haben zwölf Lehrer für 180 Schüler“, sagte Birgit Hochmuth für Stülpe. Bei zwei 1. Klassen bräuchte sie noch einen Lehrer. In Zülichendorf sei die Lage ähnlich. „Wir wissen nicht was die Zukunft bringt, wir haben kein jugendliches Kollegium“, so Christina Schneider. Momentan unterrichten an ihrer Schule neun Lehrer 130 Schüler. Ein Lehrer sei in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Dafür konnte man eine neue Lehrerin gewinnen, die als Referendarin an die Schule kam. „Leider hat man es verschlafen, rechtzeitig Lehrer anzuwerben“, fügt Schneider hinzu. Wenn in Zülichendorf zwei 1. Klasse aufgemacht werden, dann hätte auch sie ein Personalproblem.

Von Margrit Hahn

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