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Peter Blohm verabschiedet sich

37 Jahre Politik in Petkus, Trebbin und Luckenwalde Peter Blohm verabschiedet sich

Er war 37 Jahre lang in der Kommunalpolitik, davon 24 Jahre lang Bürgermeister. Jeweils für acht Jahre war Peter Blohm Gemeinde- oder Stadtoberhaupt in Petkus, Trebbin und Luckenwalde. Die vergangenen zwölf Jahre wirkte er als Vorsitzender der Trebbiner Stadtverordnetenversammlung. Jetzt tritt er in den „kommunalpolitischen Ruhestand“.

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Peter Blohm (mit Blumen) zwischen den Trebbiner Stadtverordneten.

Quelle: Hartmut F. Reck

Trebbin. Für die meisten Stadtverordneten dürfte es eine Überraschung gewesen sein. Die CDU-Fraktion war aber vorbereitet, zumindest der Blumenstrauß lag schon bereit. Am Ende des öffentlichen Teils der Trebbiner Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend gab sich deren Vorsitzender selbst noch einmal für eine persönliche Erklärung das Wort: „Nach 37 Jahren in der Kommunalpolitik will ich mich von ihr verabschieden“, sagte Peter Blohm (CDU).

So viele Jahre, sagte Blohm, seien „fast ein halbes Lebensalter“. So sei es nun an der Zeit, sich aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen. Blohm blickte in seiner kurzen Abschiedsrede auf 24 Jahre als Bürgermeister in drei Orten und auf zwölf Jahre als Stadtverordnetenvorsitzender in Trebbin zurück.

„Mir hat Kommunalpolitik Spaß gemacht“, sagte der 71-jährige Blohm. „Zwar nicht immer“, schränkte er ein, „aber meistens.“ Für ihn sei es stets sehr wichtig gewesen, nicht abzuheben, und er teile seine Erfolge mit seinen Mitarbeitern in den jeweiligen Verwaltungen und mit seinen Stellvertretern. Er wolle keinen Abschied auf Raten, betonte Blohm. Deshalb werde er zum 31. August in den kommunalpolitischen Ruhestand gehen, indem er auf sein Abgeordnetenmandat verzichtet und alle politischen Ämter aufgibt.

Peter Blohm war zunächst für acht Jahre SED-Bürgermeister in Petkus und anschließend ebenfalls acht Jahre von Dezember 1985 bis Dezember 1993 Bürgermeister der Stadt Trebbin – zunächst hauptamtlich, dann nach der Bildung des Amtes Trebbin ehrenamtlich und zugleich hauptamtlicher Bauamtsleiter der Amtsverwaltung.

Anfang 1994 trat er das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters von Luckenwalde an. Es war ihm als inzwischen Parteilosem gelungen, den Wahlkampf gegen den bisherigen Amtsinhaber von der SPD zu gewinnen. Doch nach der achtjährigen Amtszeit, in der er der CDU beitrat, gelang es Blohm 2002 nicht, wiedergewählt zu werden. Er erreichte noch nicht mal die Stichwahl. Nach dieser schmerzlichen Niederlage engagierte sich Blohm in der Trebbiner CDU und in der dortigen Stadtverordnetenversammlung.

Von Hartmut F. Reck

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