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Peter Hacke im Jüterboger Parlament

Neuer Stadtverordneter Peter Hacke im Jüterboger Parlament

Der Linken-Politiker Peter Hacke tritt am Mittwoch sein Mandat als Jüterboger Stadtverordneter an und muss gleich gewichtige Entscheidungen wie den Haushaltsbeschluss treffen. Vor allem will der 66-Jährige erst einmal zuhören und die Arbeit des Gremiums kennen lernen. Dabei ist Hacke eigentlich ein alter Bekannter in der regionalen und kommunalen Politik.

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Peter Hacke (Linke).

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Mit Peter Hacke wird die Jüterboger Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend um ein vertrautes Gesicht reicher sein. Der 66-Jährige Linken-Politiker aus Kloster Zinna ist als Vorstand des Regionalverbands Süd seiner Partei bekannt und war in vergangenen Wahlperioden bereits sachkundiger Einwohner im Bau- und Sanierungsausschuss sowie im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.

Hacke nimmt den Platz von Eberhard Podzuweit ein, der in der März-Sitzung der Stadtverordneten sein Mandat überraschend zur Verfügung gestellt hatte. Die erste Nachrückerin und frühere Stadtverordnete auf der Liste der Linken, Ilona Petzhold, lehnte die Berufung ab. Nun ist Hacke am Zug. „Ich war früher bereits Nachrücker, aber musste bislang ablehnen, da ich als Leiharbeiter überall in Deutschland unterwegs war“, sagt Hacke. Doch seit Oktober ist der gelernte Werkzeugmacher und studierte Maschinenbauer Rentner und will die hinzugewonnene Zeit für Jüterbog einsetzen.

„Ich arbeite gerade den Haushalt durch“, sagt er über die Vorbereitung seiner ersten Sitzung. Der Haushaltsbeschluss und das Haushaltssicherungskonzept gehören zu den ersten Beschlüssen, die auch Hacke mitverantworten muss. „Aber erst mal werde ich zuhören und dazulernen“, sagt er. Hacke will Mitglied des Bau- und Sanierungsausschusses werden und die Entwicklung der Innenstadt begleiten, kündigte er gegenüber der MAZ an. „Dass sich die Stadt auf die Bundesstraße 102 konzentriert, sehe ich als vorrangig an“, sagt er. Insgesamt sieht er Jüterbog trotz der problematischen Haushaltslage auf einem guten Weg.

Vor allem das Verhältnis zwischen der Verwaltung und den Ortsteilen lobt er. „Die Stadt bezieht die Ortsteile mit ein und engagiert sich für sie“, resümiert Hacke die Arbeit der Verwaltung. Bei Flüchtlingsfragen dagegen übt er Kritik: Bürgermeister Arne Raue (parteilos) habe sich bei der Integration der Flüchtlinge bislang kontraproduktiv verhalten. Insgesamt fehlt Hacke bei diesem Thema der „Rückenwind aus dem Rathaus“ für die engagierten Bürger.

1972 wurde Peter Hacke Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei SED, 1990 war er Abteilungsleiter für Wirtschaft in der Kreisleitung der Partei. Seit 1982 lebt der gebürtige Treuenbrietzener in Kloster Zinna.

Von Peter Degener

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