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Pflanzengroßmarkt schließt zum Jahresende

Rangsdorf Pflanzengroßmarkt schließt zum Jahresende

In wenigen Wochen schließt der Pflanzengroßmarkt Landgard in Rangsdorf für immer seine Türen. Die Filiale im Gewerbegebiet Theresenhof passt nicht mehr ins Konzept des Unternehmens, heißt es. Ein Teil der Beschäftigten arbeitet künftig an anderen Standorten. Kunden müssen nach Berlin oder Langerwisch ausweichen oder bekommen die Ware künftig geliefert.

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Ende des Jahres schließt der Pflanzengroßmarkt Landgard seine Filiale im Rangsdorfer Gewerbegebiet Theresenhof.

Quelle: Foto: Christian Zielke

Rangsdorf. Noch stehen Koniferen, Stauden und Weihnachtsbäume auf der Außenfläche des Landgard-Marktes in Rangsdorf, doch es ist die letzte Saison. Zum Jahresende schließt der Großmarkt für Topfpflanzen im Gewerbegebiet Theresenhof für immer seine Türen. Das teilt das Unternehmen auf MAZ-Nachfrage mit.

„Bei der Bewertung der zahlreichen Kriterien, die erfüllt sein müssen, um einen Standort zukunftssicher und mit Erfolg zu bewirtschaften, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, den Standort Rangsdorf nicht weiter zu betreiben“, teilt der Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg in einer Presseerklärung mit. Die Rangsdorfer Filiale passe nicht mehr in die Vision von einer modernen und erfolgreich vermarktenden Erzeugerorganisation für Pflanzen, Obst und Gemüse. Deshalb habe man sich zu der Schließung entschlossen.

Ein Teil der Beschäftigten arbeitet künftig in anderen Filialen

Die Kunden, zu denen in erster Linie Blumenhändler, Gartenbaubetriebe, Bau- und Supermärkte zählen, müssen ab dem kommenden Jahr auf die Standorte in Langerwisch oder Berlin ausweichen. Zudem baue man gerade in Berlin einen Fahrverkauf auf, um die Kunden mit frischen Blumen und Pflanzen zu versorgen. Wie das Unternehmen mitteilt, seien die Beschäftigten rechtzeitig über die Schließung informiert worden. Ein Teil von ihnen habe das Angebot angenommen, an einer anderen Filiale zu arbeiten. Wie viele Mitarbeiter derzeit in Rangsdorf beschäftigt sind, wollte das Unternehmen nicht sagen. Unklar ist auch die Zukunft der 1350 Quadratmeter großen Halle. Diese habe das Unternehmen nur gemietet.

Deutschlandweit betreibt Landgard mehr als 30 Abholmärkte für Pflanzen. Das Unternehmen ist eine Genossenschaft, die zu 100 Prozent in den Händen von Gärtnern ist. Der Hauptsitz befindet sich im nordrhein-westfälischen Herongen. 2016 machte der Konzern mehr als 1,9 Milliarden Euro Umsatz.

Von Christian Zielke

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