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Teltow-Fläming Physiotherapie unter neuer Leitung
Lokales Teltow-Fläming Physiotherapie unter neuer Leitung
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03:07 14.09.2017
Eine echten Staffelstab gibt es im Gymnastikraum nicht, dafür aber Sitzbälle und eine moderne Ausstattung. Ingrid Berger und ihr Neffe Dirk Promnitz fühlen sich hier wohl. Quelle: Uwe Klemens
Jüterbog

„Jetzt kommt für mich nach der Pflicht die Zeit für die Kür“, sagt Ingrid Berger. Ihre Lehrzeit mitgerechnet, hat die Jüterbogerin genau 50 Jahre damit verbracht, als Physiotherapeutin für andere Menschen da zu sein. Vor 27 Jahren machte sie sich selbständig und übergibt nun den Staffelstab an ihren Neffen Dirk Promnitz, der die Praxis in der Zinnaer Vorstadt weiterführen und weiterentwickeln will.

Mit einem Tag der offenen Tür und einem kleinen Empfang, der am 15. September in der Zeit von 13 bis 18 Uhr stattfinden wird, möchte sich Berger bei all denen bedanken, die auch ihr in all den Jahren den Rücken stärkten und am Erfolg der Praxis ihren Anteil hatten.

Der Berufswunsch kam schon in der achten Klasse

Den Wunsch, Physiotherapeutin zu werden, hatte die heute 67-Jährige schon als Schulmädchen. „Als ich in der achten Klasse war, war meine Mutter zur Kur. Als sie zurückkam und von der Behandlung schwärmte, wusste ich, dass Heilgymnast, wie das damals noch hieß, auch etwas für mich sein könnte“, erinnert sie sich.

Heute, ein gutes halbes Jahrhundert später, weiß sie, dass sie sich damals nicht geirrt hat. „Schon die Ausbildung zum Bademeister und Masseur als Grundlagenberuf hat mir viel Spaß gemacht. Bis heute brenne ich für meinen Beruf, in dem es unendlich viele schöne Momente gibt. Man arbeitet mit Kindern und mit Erwachsenen und kann ihnen helfen. Dass ein eineinhalbjähriges Kind, das noch nicht laufen kann, nach der Behandlung plötzlich losläuft oder ein von Rückenschmerzen geplagter Erwachsener aufrechten Ganges die Praxis verlässt, sind unbeschreibliche Momente.“

Die Schwere der Arbeit bleibt nicht ohne Spuren

Doch der Beruf ist auch anstrengend. Fünf Jahrzehnte lang Tag für Tag kraftvoll den eigenen Körper einzusetzen, bleibt nicht ohne Spuren. „Nachts kann ich manchmal nicht schlafen, weil mir die Hände so schmerzen. Am Tag hab’ ich so viel Enthusiasmus in, dass ich davon nichts merke.“, sagt Ingrid Berger. Die Einsicht, dass auch das eigene Leben kostbar ist und es noch viele wunderbare Dinge zu erleben gilt, hat zum Entschluss geführt, auf den Körper zu hören und die Praxis in jüngere Hände zu legen.

Das Loslassen fällt umso leichter, als dass die Physiotherapeutin weiß, dass ihr Neffe Dirk, der studierter Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Rehabilitation und Prävention ist und bereits in Brandenburg/ Havel und in Potsdam Praxen betreibt, mindestens so viel Enthusiasmus mitbringt, wie sie selbst. Auch er wird beim Tag der offenen Tür anwesend sein und über seine Therapie- Konzept sprechen.

Von Uwe Klemens

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