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Teltow-Fläming Pi mal Dahmer Daumen
Lokales Teltow-Fläming Pi mal Dahmer Daumen
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06:35 15.03.2016
Lehrer Steffen Bölter und die Schüler ließen Pi erklingen. Quelle: Andreas  Staindl
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Dahme

So einen Projekttag gab es in der Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme noch nie. Pi stand am Montag im Mittelpunkt. Damit beteiligte sich die Bildungseinrichtung erstmals am weltweit begangenen „Pi-Tag“. Er findet am 14. März statt – englische Datumsschreibweise: 3-14.

Pi ist eine mathematische Kreiszahl. Dass der numerische Wert gerundet 3,14 beträgt, wussten die Dahmer Oberschüler vorher. „Pi kann spannend sein“, sagt die Neuntklässlerin Charlyn Wallbaum, „die Zahl spielt in vielen Bereichen des Lebens eine Rolle, ebenso der Kreis.“ 24 Projekte rund um Pi gab es.

„Unsere Lehrer haben überlegt, wie sie das Thema möglichst spannend umsetzen“, erzählt die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Reichert. Eine Herausforderung sei das schon, sagte Beatrice Schaper, Lehrerin für Englisch und Französisch. Die Schüler ihrer Gruppen haben kreisförmige Objekte im Schulgebäude und auf dem Schulhof fotografiert. Steffen Bölter ließ Oberschüler die Kreiszahl musikalisch umsetzen: Wie klingt Pi eigentlich?

In anderen Projekten wurde die Unendlichkeit entdeckt, ein Kreistraining durchgeführt oder es wurden Seifenblasen hergestellt. Die Ernsthaftigkeit der einzelnen Projekte war Gudrun Reichert sehr wichtig: „Ich möchte schon, dass die Schüler etwas lernen.“ Etwa das Merken langer Zahlenreihen. 3,14 und 18 weitere Stellen hinter dem Komma war kein Problem – die richtige Lerntechnik vorausgesetzt. Silvia Dammköhler vom Bildungsmanagement Wildau hatte die Technik verraten.

„Da waren spannende Projekte dabei“, sagt Luisa Zimmermann aus der 9. Klasse, „ich habe Neues erfahren.“ Für Schüler Frieder Wiemer brachte der Projekttag „überraschende Erkenntnisse. Die Kreiszahl Pi kannte ich zwar, doch von der Redewendung ,Pi mal Daumen’ hatte ich noch nicht gehört.“

Von Andreas Staindl

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