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Pilot bricht sich beide Beine

Ultraleichtflieger bei Oehna abgestürzt Pilot bricht sich beide Beine

Ein Ultraleichtflugzeug ist am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Oehna (Teltow-Fläming) abgestürzt. Der 52-jährige Pilot wurde dabei schwer verletzt und per Hubschrauber in ein Berliner Unfallklinikum geflogen. Er war der einzige Insasse der Unfallmaschine. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

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Quelle: Andre Braune

Oehna-Zellendorf /Dessau. Der aus Dresden stammende Pilot war mit seiner Maschine in der Nähe der Landesgrenze zwischen Mügeln (Landkreis Wittenberg/Sachsen-Anhalt) und Oehna auf einen Acker gestürzt. Er befand sich offenbar auf einem Übungsflug. Die Leitung des Flugplatzes Oehna-Zellendorf wollte dazu gestern keine Angaben machen. Nach Informationen der zuständigen Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost ist der 52-Jährige bereits im Besitz einer Privatpilotenlizenz und wollte den Flugschein für Ultraleichtflugzeuge ablegen. „Nach vier erfolgreichen Landeübungen stürzte der Pilot bei seinem fünften Landeanflug ab“, teilte die Polizeisprecherin Doreen Wendland mit. Der Pilot war offenbar mit einer zu geringen Flughöhe unterwegs gewesen, so ein erstes Ergebnis der Untersuchungen. „Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. Ein Fremdverschulden können wir nach derzeitigem Stand jedoch ausschließen“, sagte sie am Freitag der MAZ.

 

Das Ultraleichtflugzeug war am Donnerstag Nachmittag auf dem Flugplatz Oehna-Zellendorf, unmittelbar an der Landesgrenze gelegen, gestartet. Ein Augenzeuge rief nach Polizeiangaben gegen 16.53 Uhr den Notruf und leistete noch vor Ort erste Hilfe. Der Pilot sei schwer verletzt, jedoch ansprechbar gewesen, so die Polizeisprecherin weiter.

Der Flugraum wurde nach dem Unfall für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt, ebenso der Flugplatz Zellendorf-Oehna. Das Flugzeugwrack wurde noch in den späten Abendstunden geborgen. An dem Flugzeug entstand ein Totalschaden. Am Rettungseinsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Mügeln mit zwei Einsatzfahrzeugen, zwei Rettungswagen sowie Einsatzkräften aus dem Land Brandenburg, und auch Rettungshubschrauber – ebenfalls aus dem Land Brandenburg – beteiligt.

Von Kathrin Burghardt

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