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Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz

Jüterbog (Teltow-Fläming) Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz

Die Polizei hat bestätigt, dass der Pilot eines Leichtflugzeugs, das in der Nähe des Jüterboger Ortsteils Neuhof abgestürzt ist, ums Leben gekommen ist. Die Identität des Mannes ist noch unklar, ebenso wie die Unfallursache. Augenzeugen berichteten der MAZ von einem Knall, den sie vor dem Absturz gehört hatten.

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Quelle: Julian Stähle

Jüterbog. Ein Leichtflugzeug ist am Montagmittag im Fläming abgestürzt. Die Absturzstelle befindet sich in der Nähe des Jüterboger Ortsteils Neuhof. Der Pilot kam ums Leben. „Es handelt sich um einen älteren Mann. Seine Identität ist noch ungeklärt. Wir wissen noch nicht, von wo er gestartet ist und wo er hin wollte“, erklärte Polizeihauptkommissar Uwe Lehmann kurz nach dem Absturz. Weitere Insassen gab es nicht.

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Jüterbog, 16. Oktober 2017 – In der Nähe von Jüterbog (Teltow-Fläming) stürzt ein Kleinflugzeug ab. Der Pilot kann nur noch tot geborgen werden.

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Zeugen hören zuerst einen Knall am Himmel

Zwei Augenzeuginnen berichten, kurz vorher einen ungewöhnlichen Knall wahrgenommen zu haben. Danach beobachteten sie, wie der Flieger in Richtung Boden glitt. Ein weiterer Augenzeuge alarmierte die Polizei um 13.23 Uhr.

Die zweisitzige Maschine mit französischer Kennung ist zerstört. Sie lag völlig zerquetscht vom Aufschlag an der Absturzstelle. Der Leichnam des Mannes wurde außerhalb des Flugzeugs gefunden. Womöglich hatten Ersthelfer – zwei Arbeiter, die aus der Nähe herbeieilten – den Mann geborgen und versucht, ihn wiederzubeleben. Mehrere Notarztwagen und ein Hubschrauber waren kurze Zeit später an der Unglücksstelle, die Besatzungen konnten jedoch nichts mehr für den Piloten tun.

Aktuell Gefahr einer Gasexplosion

Ein weiteres Problem stellte die Untersuchung und Bergung des Fliegers dar. Darin befand sich eine Gasflasche, die zum Öffnen eines Rettungsschirmes dienen sollte. Die Helfer gingen von einer Explosionsgefahr aus. Ein Spezialist wurde zur Entschärfung an den Unfallort gerufen.

Michael Rinderle von der Jüterboger Feuerwehr sagte: „Wir machen hier die Löschbereitschaft, falls es anfängt zu brennen.“ Außerdem, erklärte der Einsatzleiter, sei die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen aus Jüterbog und Kloster Zinna vor Ort. Ein Todesermittlungsverfahren wurde von der Kriminalpolizei eingeleitet.

In der Region gibt es mehrere Flugplätze – in Oehna, Reinsdorf, Altes Lager und Schönhagen. Nach ersten Zeugeninformationen soll das Flugzeug aus Richtung Luckenwalde über die Ortslage Neuhof geflogen sein. Was letztendlich zum Absturz führte, ist noch unklar. Aufgrund des Knalls hielt die Polizei einen technischen Defekt aber nicht für ausgeschlossen.

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Von Isabelle Richter

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