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Pilotprojekt macht die Scholl-Schule „medienfit“

Jüterbog Pilotprojekt macht die Scholl-Schule „medienfit“

Die Geschwister-Scholl-Grundschule in Jüterbog gehört zu zehn ausgewählten Schulen im Land, die bei der Medienentwicklung technisch und pädagogisch besonders gefördert werden sollen. Als Pilotschule werden dort zwei Jahre lang Erfahrungen gesammelt, die anschließend Grundschulen im ganzen Land dienen sollen.

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Lehrerin Antje Zienicke (r.) kann schon das bisher einzige „Smartboard“ der Schule nutzen.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Die Jüterboger Geschwister-Scholl-Grundschule ist als eine von zehn Pilotschulen im Land Brandenburg für das Programm „Medienfit“ ausgewählt worden. Damit ergeben sich umfangreiche Fördermöglichkeiten für Schüler und Weiterbildungen für Lehrer im Umgang mit den neuen Medien. Als „Referenzgrundschule“ wird die Scholl-Schule zwei Jahre lang besondere Unterstützung vom Bildungsministerium und dem Landesinstitut für Schule und Medien (Lisum) erhalten.

Fortbildungskonzept für Lehrer

„Start soll bereits zu Beginn des nächsten Schuljahres im September 2017 sein“, kündigte Anke Stöckigt von der Stadtverwaltung an. Die Schule hat bereits ein erstes Konzept für einen sogenannten Medienentwicklungsplan entwickelt und nun im Lisum vorgestellt. Laut Stöckigt gibt es zwar einigen Zeitdruck aus dem Bildungsministerium, aber die Schule hat bereits ein Fortbildungskonzept für die Lehrkräfte erstellt und die Wünsche für zusätzliche Ausstattung benannt. „Es geht dabei nicht nur um das Konsumieren und Informieren, sondern auch um einen gestalterischen Umgang mit den neuen Medien“, erklärte Stöckigt den Hintergrund des Konzepts der Schule. „Uns wurde mündlich mitgeteilt, dass es für die Ausstattung Fördermittel gibt, um damit das Konzept dann auch umsetzen zu können“, sagte sie. Neben der Scholl-Schule gehört aus dem Landkreis Teltow-Fläming auch die Grundschule Rangsdorf zu den zehn Pilotschulen.

Gefahren des Internets

Der Ausgangspunkt von „Medienfit“ ist der neue Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 im Land Brandenburg. Dort ist Medienbildung fachübergreifend in allen Unterrichtsfächern vorgesehen. „Medienkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz. Viele Kinder und Jugendliche surfen täglich im Internet. Aber sie wissen oft zu wenig über eine zielgerichtete und effektive Nutzung moderner Medien, und die Gefahren im Netz sind vielen nicht bewusst“, sagt Thomas Drescher, Staatssekretär im Bildungsministerium, über die Bedeutung des Programms. „Medienfit“ solle Schüler und Schulen dabei unterstützen, die Qualitäten und Chancen moderner Medien für den Schulalltag und das ganz normale Leben besser zu nutzen. Er appelliert auch an die Eltern: „Sie müssen mit ihren Kindern schon früh einen vernünftigen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet einüben, Leitplanken und klare Regeln setzen – und Vorbild sein.“

Smartboards und Qualifizierungen

Neben einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung – etwa „Smartboards“, die als digitale Tafeln dienen – werden zu Beginn des Programms auch zwei Lehrkräfte umfangreich in Medienbildung geschult. Hier erhofft sich Stöckigt auch Synergieeffekte für die anderen Jüterboger Grundschulen und Horte. Die Evaluation des Programms soll am Ende aber allen Grundschulen im Land dienen.

Von Peter Degener

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