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Teltow-Fläming Pläne für Schlossparksanierung liegen vor
Lokales Teltow-Fläming Pläne für Schlossparksanierung liegen vor
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17:40 14.07.2016
Die Kavaliersbrücke verbindet Schlossruine und Park. Quelle: Uwe Klemens
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Dahme

Der Dahmer Schlosspark ist ein beliebtes Ausflugsziel. Dass das am Stadtrand gelegene Areal in die Jahre gekommen ist, lässt sich nicht nur am denkmal- und naturgeschützten Baumbestand erkennen, sondern auch am Zustand der Wege, des Teiches und der Tiergehege. Mit der Ende 2015 genehmigten Ausweitung des Dahmer Sanierungsgebietes darf die Stadt nun auch Fördermittel für die Sanierung des Parks beantragen. Die ersten Pläne hierfür liegen bereits auf dem Tisch von Bauamtsleiterin Christina Denkel.

Tierbestand im Park schon deutliche reduziert

Mehrere Dinge machen der Stadt seit langem zu schaffen. Jahrzehntelang war die Interessengruppe (IG) Tierpark eine verlässliche Größe, um die Tiergehege in Schuss zu halten und über das Einwerben von Spenden die Kosten für Futter und tierärztliche Versorgung zu bestreiten. Mit der Selbstauflösung der IG vor eineinhalb Jahren ging diese Unterstützung verloren, was am mittlerweile reduzierten Tierbestand sichtbar ist. Auch die Verschilfung des Teiches, Schäden im Baumbestand und Vandalismus gehören zu den Problemfeldern.

Die Gehege im Tierpark brauchen eine Überholung. Quelle: Uwe Klemens

„Schon 2008 haben wir eine große Bestandsaufnahme gemacht, hatten damals aber kein Geld, um irgendwelche Maßnahmen umzusetzen“, sagt Denkel. Mit der nun möglichen 80-Prozent-Förderung lässt sich die Situation meistern.

Gestaltungswettbewerb mit vier teilnehmenden Büros

Mitte April endete die Frist zur Einreichung von Konzepten, wie der Park künftig aussehen könnte. „Vier Landschaftsgestalter haben sich an diesem Wettbewerb beteiligt“, freut sich die Bauamtsleiterin. „Ob wir eines der Gesamtkonzepte oder Einzelteile aus mehreren Wettbewerbsbeiträgen umsetzen, wird erst entschieden, wenn die Konzepte durchgearbeitet und mit allen Beteiligten durchgesprochen sind.“ Neben Ortsbeirat und Stadtverordneten sind das auch die beiden festangestellten Parkmitarbeiter, die Spielplatzgemeinschaft sowie die Natur- und die Denkmalschutzbehörden, die das letzte Wort darüber haben, was zulässig ist.

Notwendig aus Sicht der Stadt sind die Sanierung von Wegenetz, Beleuchtung, Mobiliar, Spielplatz und Gehegen sowie behutsame Eingriffe in den Baumbestand. Baubeginn soll 2017 sein. „Alles auf einmal geht auf keinen Fall“, so Denkel. Auf 1,6 Millionen Euro belaufen sich die 2008 geschätzten Gesamtkosten.

Von Uwe Klemens

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