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Planeberg ab Weihnachten wieder passierbar

Jüterbog Planeberg ab Weihnachten wieder passierbar

Die Sanierung der Bundesstraße in der Jüterboger Innenstadt macht vor allem den Geschäftsleuten und den Kraftfahrern zu schaffen. Die Öffnung des Planebergs kommt nur zum Fest wie ein Geschenk.

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Mit kritischem Blick inspizierten Planer, Auftraggeber und Vertreter der Baufirma am Montagmorgen die frisch hergestellten Entwässerungsrinnen.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Das Ende des Wartens auf die Öffnung des Jüterboger Planbergs für den Straßenverkehr rückt in greifbare Nähe. „Wenn alles glatt geht und das Wetter mitspielt, können wir in der kommenden Woche im Kreuzungsbereich Große Straße/ Planeberg die Schwarzdecke auftragen, so dass die Fahrbahn danach wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden kann“, sagt Klaus Seide, der zusammen mit Mark Schönborn im Auftrag des Landesbetriebes für Straßenbau die sachgemäße Erneuerung der Bundesstraße B102 überwacht. „So lange nicht zehn Grad Minus herrschen oder nicht zehn Zentimeter Schnee liegen, geht’s auf der Baustelle weiter.“

Weihnachtstermin war ausdrücklicher Wunsch der Stadt

„Die Fertigstellung des Kreuzungsbereiches der Bundesstraße/Planeberg bis Weihnachten war ein ausdrücklicher Wunsch der Stadt“, ergänzt Silke Göritz, die im Jüterboger Bauamt für den Bereich Tiefbau und Straßenverkehr zuständig ist. Ein präzises Datum, bis wann jeder einzelne die folgenden Teilabschnitte fertig ist, gibt es nicht. „Etwa bis August 2018 sollen die Arbeiten bis auf Höhe der Sparkasse abgeschlossen sein. Genau ein Jahr später ist die Fertigstellung der gesamten, 860-Meter-Strecke zwischen Neumarkt und Heilig-Geist-Platz geplant.

Die derzeitige Baugrube misst 250 Meter und endet etwa in Höhe der Nikolaikirche. Komplett in die Fahrbahn eingebaut sind bereits die neue Frischwasserversorgung, der Schmutz- und der Regenwasserkanal, sowie die Gasleitung. Auch die Borde und Regenwasserrinnen sind im genannten Bereich bereits verlegt, so dass nach der hoffentlich nur kurzen Winterpause mit dem Einbringen der Tragschicht begonnen werden kann.„Sofern es die Witterung zulässt, geht’s ab 8. Januar weiter“, sagt Bauüberwacher Seide.

Mit den Stromleitungen und Gehwegen geht’s weiter

Die nächsten Etappen sind die Verlegung der Stromleitungen, die unter die Gehwege kommen, und die Fertigstellung der Gehwege selbst. Nicht erneuert werden die Versorgungsleitungen für die Telekommunikation, die nach Auskunft der Versorgungsunternehmen noch in gutem Zustand sind.

Mit der Kommunikation zwischen Bauleuten und Anwohnern sind Seide und Göritz zufrieden. „Die Leute haben sich mit dem Baugeschehen arrangiert“, sagt Göritz, „Beschwerden gab es so gut wie keine.“

Wie rasch der Straßenbau im nächsten Jahr vorankommt, hängt unter anderem auch davon ab, ob es weitere Funde von archäologischer Bedeutung gibt. Ob sich der im Sommer entdeckte und aufwendig untersuchte, dreilagige Knüppeldamm weiter fortsetzt, kann derzeit niemand sagen. 685 000 Euro Mehrkosten sind für diesen Fall bereits einkalkuliert.

Von Uwe Klemens

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