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Planschbecken der Fläming-Therme wird aufgepeppt

Luckenwalde Planschbecken der Fläming-Therme wird aufgepeppt

Das Kinderplanschbecken in der Fläming-Therme soll attraktiver gestaltet werden – zum Beispiel mit natürlicher und künstlicher Begrünung und Beleuchtung. Der Architekt stellte die ersten Entwürfe vor.

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So könnte künftig der Kleinkindbereich in der Fläming-Therme aussehen – Badespaß im Bambus-Wald.

Quelle: Grafik: Büro Geising und Böker

Luckenwalde. Die jüngsten Wasserratten in der Luckenwalder Fläming-Therme sollen künftig noch mehr Spaß beim Planschen haben. Und auch Eltern oder Großeltern sollen sich beim nassen Vergnügen mit ihren Sprösslingen angenehmer und ein bisschen wie im Paradies fühlen. Architekt Rolf Böker vom Büro Geising und Böker stellte im städtischen Sozialausschuss die Entwürfe für die Neugestaltung des Kleinkindbereiches vor.

So sieht derzeit der Planschbeckenbereich in der Fläming-Therme aus

So sieht derzeit der Planschbeckenbereich in der Fläming-Therme aus.

Quelle: Privat

Die Aquapark Management GmbH als Betreiber der Fläming-Therme hatte im Herbst den Auftrag von der Stadt erhalten, sich um einen attraktiveren Planschbeckenbereich zu bemühen, um im Wettbewerb der Freizeitbäder den neuen Konkurrenten etwas entgegenzusetzen. Immerhin geht Ende Mai in Potsdam das neue „Blu“ in den Probebetrieb.

Knackpunkt aller Wünsche ist das Geld. Die Stadt stellt für das warme Nass im Knirpsenland nur 30 000 Euro zur Verfügung. „Das heißt, wir müssen mit relativ geringem Aufwand einen großen Effekt erzielen“, konstatierte Böker. Deshalb wollen die Architekten auch die Grundstruktur belassen und nicht etwa alles rausreißen, sondern stattdessen mit einer neuen Dekoration ein Wohlfühl-Flair schaffen.

Beleuchtete Bambusstauden als Sichtschutz

Neben flachem Wasser gibt es eine Kletterburg und Spielelemente zum Spritzen. „Zurzeit sieht der Bereich ein bisschen trostlos aus“, sagte Böker. Er schlägt vor, mit natürlichem und textilem Grün einen Blätterwald zu schaffen. Die Folien an den Fenstern sollen entfernt und stattdessen draußen üppige Bambusstauden gepflanzt werden, die dann als Sichtschutz fungieren und beleuchtet werden. Die Deckenfläche wird mit einem textilen Blätterdach begrünt und beleuchtet.

Statt der gelben Spritzschlange sollen künftig direkt im Wasser Sitzmöglichkeiten für fünf Erwachsene geschaffen werden. Bisher können sie das Treiben ihrer Sprösslinge nur wenig gemütlich verfolgen. Außerdem sind ansprechende Sitzgruppen mit „ordentlichen Möbeln und schönen Liegen“ geplant. „Wir wollen durch Innen- und Außen-Begrünung Dichte erzeugen und das Gefühl schaffen, in einem Bambus-Wald zu baden. Dazu passt dann auch die Kletterburg“, sagte Böker.

Bau-Nettokosten liegen bei 33 000 Euro

Die geschätzten Bau-Nettokosten liegen bei 33 000 Euro. Käme noch ein zusätzliches Planschbecken für größere Kinder mit 40 Zentimetern Tiefe hinzu, steigen die Kosten auf 55 000 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Ingo Reinelt, städtischer Amtsleiter, bestätigt, dass mit relativ geringen Mitteln ein Qualitätszuwachs zu erreichen sei. Doch das Geld ist im Haushalt nicht eingestellt. „Wir müssen dies mit anderen Prioritäten, zum Beispiel neuen Kita-Plätzen, abwägen“, sagte Reinelt der MAZ, hofft aber, dass das Vorhaben in diesem oder spätestens im nächsten Jahr umgesetzt werden kann.

Von Elinor Wenke

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