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Platz für das Tanklöschfahrzeug

Ruhlsdorf Platz für das Tanklöschfahrzeug

Seit zwei Jahren wird davon gesprochen, das Feuerwehrgerätehaus in Ruhlsdorf zu erweitern. Jetzt nimmt die Sache endlich Gestalt an. Allerdings sind die Kosten durch die Verzögerung auch gestiegen.

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Das Ruhlsdorfer Feuerwehrgerätehaus wurde um 3,50 Meter erweitert. Somit kann das Tanklöschfahrzeug untergestellt werden.

Quelle: Margrit Hahn

Ruhlsdorf. Der Anbau für das Feuerwehrgerätehaus in Ruhlsdorf steht. „In den nächsten Tagen kommt das Dach rauf“, sagt Gemeindebrandmeister Bernd Wendlandt. Anschließend werden Fenster und Türen eingebaut und es folgt der Innenausbau. „Wenn das Wetter mitspielt, soll der Erweiterungsbau in diesem Jahr fertig gestellt sein“, fügt Wendlandt hinzu. Der Bau für 100 000 Euro wäre vermutlich längst abgeschlossen, doch Archäologen hatten dort unter anderem Scherben gefunden. Es stellte sich heraus, dass es an dieser Stelle früher ein Gehöft gegeben haben muss, das niedergebrannt war. „Die archäologischen Arbeiten haben uns drei Wochen zurückgeworfen“, so Wendlandt.

Erweiterung war erforderlich

Das Feuerwehrgerätehaus um 3,50 Meter zu erweitern war erforderlich, weil dort ein größeres Fahrzeug, ein Löschfahrzeug LF 16/TS untergestellt werden soll. Dieses wurde von Woltersdorf nach Ruhlsdorf umgesetzt. Der alte LO, der bisher noch seine Dienste tat, wurde ausgesondert. Im Zuge der Erweiterung werden auch die sanitären Einrichtungen verbessert. Auch der Schulungsraum, der bisher zu klein war und nicht den Anforderungen entsprach, wird modernisiert.

Sanierung schon vor zwei Jahren beschlossen

Die Gemeindevertretung in Nuthe-Urstromtal hatte die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses bereits im Dezember 2015 beschlossen. Daraufhin wurde ein Förderantrag gestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurde durch das Land Brandenburg das Kommunale Investitionsprogramm Feuerwehr verabschiedet. Im April 2016 erfolgte die Antragstellung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Der Zuwendungsbescheid wurde der Gemeinde Nuthe-Urstromtal in diesem Mai durch den Innenminister des Landes Bandenburg übergeben. Erst dann konnte eine beschränkte Ausschreibung erfolgen. Die Bauhauptleistungen gingen an das Bauunternehmen Frank Lamprecht. Die Baugenehmigung durch die Untere Bauaufsichts- und Denkmalschutzbehörde lag seit April letzten Jahres vor. Das Architekturbüro Arnold & Partner aus Kolzenburg plante.

Die Löschgruppe Ruhlsdorf wurde im Zusammenhang mit der Bildung der Stützpunktfeuerwehren neben der Löschgruppe Liebätz, dem Unterstützpunkt Woltersdorf zugeordnet. Woltersdorf und Ruhlsdorf sind ebenso wie Luckenwalde fester Bestandteil der Gefahrstoffeinheit des Landkreise Teltow-Fläming.

Gegenwärtig besteht die Löschgruppe Ruhlsdorf aus 41 Mitgliedern, davon 15 aktive Männer, fünf Frauen, zwölf Kinder und Jugendliche sowie neun Kameraden in der Altersabteilung.

Von Margrit Hahn

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