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Playmobil-Stiftung spendiert Piratenschiff

Werbig Playmobil-Stiftung spendiert Piratenschiff

Unter Palmen herumlümmeln oder auf die Mastspitze klettern – auf dem Spielplatzes des Werbiger „Campus der Generationen“ soll künftig beides möglich sein. Bis es soweit ist, müssen aber noch viele Spender gefunden werden.

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Der Vereinsvorsitzende Andreas Lust macht auch als Kapitän eines Piratenschiffes eine gute Figur und hofft auf eine Kiste voller Geld.

Quelle: Uwe Klemens

Werbig. Rahmenbedingungen zu schaffen, die Kindern einen besseren Bildungsweg ermöglichen, ist das erklärte Ziel des vor sechs Jahren gegründeten Lichterfelder Kita-Fördervereins „Kunterbunte Pusteblume“. Dass trotz des ehrgeizigen Ziels bei den derzeit rund 40 Vereinsmitgliedern der Spaß nicht zu kurz kommt, zeigt sich an der jüngsten Projekt-Idee.

Ein Piratenspielplatz mit allem, was des Piraten Herz begehrt, soll noch in diesem Jahr auf dem Gelände des gerade in Werbig eröffneten Campus der Generationen entstehen. Alles, was Vereinsvorsitzender Andreas Lust und seine Mitstreiter dafür noch erobern müssen, ist eine große Kiste voller Geld oder das Herz von Spendern. Auf stolze 47 000 Euro beläuft sich der Kostenvoranschlag für die benötigten Spielgeräte.

Piratenschiff ist das Herzstück des Spielplatzes

Herzstück des Spielplatzes ist ein großes, von der Playmobilstiftung zur Kinderförderung vollständig gesponsertes Piratenschiff. Sechs Jahre ist es her, dass der Spielzeughersteller mit der Langenlipsdorfer Sik-Holzgestaltungs-GmbH gemeinsam den ersten Prototypen eines solches Schiffes entwickelte.

Auch Lust, der bei Sik-Holz für die Transportlogistik zuständig ist, war von dem Schiff begeistert und erkundigte sich bei der Stiftung, wie man als Kita-Förderverein an einen solchen Dampfer kommen könnte. Nach mehreren Anläufen und zweimaliger Ablehnung erreichte Lust vor wenigen Tagen die Nachricht, dass die Stiftung das Schiff spendiert. Der Besuch eines Stiftungsmitglieds, der sich in Werbig den Standort des Piratenspielplatzes anschaute und sich für die Idee begeistern ließ, könnte den Ausschlag gegeben haben, glaubt Lust. „Und ich selbst bin natürlich auch hartnäckig, wenn es um die Kinder geht“, sagt der Lichterfelder lächelnd.

Faul in der Hängematte oder aktiv im Netz

Auch in der Gemeinde wurde die Idee, den vorhandenen Schul- und Hortspielplatz zur Piratenhochburg umzugestalten, mit Begeisterung aufgenommen. Das beste Argument dafür ist, dass die Spielgeräte für kleine und größere Kinder gleichermaßen attraktiv sind. Rings um den gestrandeten Piratendampfer können sie sich in der Nestschaukel wiegen, an Netzen emporklettern oder faul unter Palmen liegen. Am 6. Oktober soll der Spielplatz mit einem Piratenfest eröffnet werden.

Bis dahin wird Andreas Lust Bittschreiben an Sponsoren verschicken und bei allen möglichen Anlässen mit der noch wenig gefüllten Schatzkiste auf Spendersuche gehen. Wer sich beteiligen will, findet auf der Webseite „gemeinde-niederer-flaeming.de“ alle Informationen.

Von Uwe Klemens

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