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Plus-Bus soll TF mit Potsdam verbinden

Bessere Verbindungen in die Landeshauptstadt Plus-Bus soll TF mit Potsdam verbinden

Im Landkreis Teltow-Fläming ist man sich einig, dass eine bessere öffentliche Nahverkehrsanbindung an Potsdam geschaffen werden muss. Die mögliche Lösung heißt „Plus-Bus“, der zwischen dem Bahnhof Ludwigsfelde und dem Potsdamer Hauptbahnhof pendeln soll. Uneinig ist man sich nur mit dem Land, das sich nicht an den Kosten beteiligen will.

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Plus-Busse fahren schon aus Mittelmark in die Landeshauptstadt.

Quelle: Peter Geissler

Luckenwalde. In der Sache sind sich alle einig: Der Landkreis muss besser an die Landeshauptstadt angebunden werden. Darauf einigte man sich bei der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Kreises.

Die wohl beste Möglichkeit böte die Einrichtung eines sogenannten Plus-Busses, mit dem man im Nachbarkreis Potsdam-Mittelmark schon gute Erfahrungen gesammelt hat. Das Plus-Bus-Konzept sieht einen regelmäßigen Taktverkehr mindestens einmal die Stunde vor. Der soll verlässlich mit der Bahn abgestimmt sein. Die Übergangszeit von der Bahn zum Bus und umgekehrt soll maximal 15 Minuten betragen.

Direktverbindung vom Ludwigsfelder Bahnhog nach Potsdam möglich

Dreh- und Angelpunkt wäre der Bahnhof Ludwigsfelde. Dort kommt die Anhalter Bahn aus dem Süden und dem Norden des Kreises an. „Da ist die Bahn unschlagbar günstig“, so Ausschussvorsitzender Helmut Barthel (SPD), „da macht es keinen Sinn, parallel dazu eine Buslinie einzurichten.“ In Ludwigsfelde könnte auch eine Verknüpfung mit einer Buslinie aus Zossen stattfinden. Zwar gibt es schon eine direkte Busverbindung zwischen Wünsdorf/Zossen und der Landeshauptstadt (Linie 618), aber das Land zieht sich aus deren Finanzierung zurück. Vom Ludwigsfelder Bahnhof könnte dann ein Plus-Bus ohne viele Zwischenstopps zügig bis zum Potsdamer Hauptbahnhof fahren.

Dissens zwischen Kreis und Land

Genauso schlägt es die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) vor, genauso fordert die CDU-Kreistagsfraktion die Landrätin auf, die Einrichtung einer solchen Busverbindung zu prüfen, genauso sieht es die SPD Teltow-Fläming in einem Punkt ihres Nahverkehrskonzepts vor. Doch zu diesem internen Teltow-Fläming- Konsens gesellt sich ein Dissens zwischen Kreis und Land. Denn das ist nicht bereit, die durch die Plus-Bus-Verbindungen entstehenden Defizite zu tragen, oder sich überhaupt an den Kosten zu beteiligen.

Gerechnet wird mit einem Mehrbedarf von etwa 400 000 Euro jährlich. Darin sind Personalkosten für vier zusätzliche Busfahrer enthalten. Des weiteren müsste in zwei weitere Standardbusse investiert werden. Der Kreis will weiter eine Mitfinanzierung durch das Land fordern, denkt aber auch darüber nach, die Gemeinden daran zu beteiligen.

Von Hartmut F. Reck

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