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Teltow-Fläming Polarwolfwelpen geht es wieder besser
Lokales Teltow-Fläming Polarwolfwelpen geht es wieder besser
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19:12 13.03.2017
Der junge Polarwolf hatte am Freitag betäubt werden müssen, um ihn zu röntgen. Quelle: Andreas Staindl
Johannismühle

Dem kranken Polarwolfwelpen im Wildpark Johannismühle geht es besser. Er habe die Narkose am Freitab gut überstanden und am Sonnabend und Sonntag wieder annähernd normal gefressen, teilte Wildpark-Geschäftsführer Julian Dorsch am Montag mit. Da er nun wieder Futter aufnehme, hätten die Tierpfleger ihm zudem zielgerichtet über das Futter weitere Medikamente verabreichen können. Leider gebe es aber auch schlechte Nachrichten: Laborbefunde belegen, dass das Tier unter einer Infektionskrankheit, der Parvovirose, leidet. „Wir werden nun das Tier weiterhin intensiv beobachten und nach höchsten tiermedizinischen Erkenntnissen weiter behandeln“, so Dorsch. „Wir hoffen, der Zustand bleibt stabil und dem Welpen geht es dauerhaft gut“, sagte er.

Der Wolf hatte am Freitag in Narkose gelegt werden müssen, um ihn mit einem mobilen Röntgengerät untersuchen zu können. Er machte den Tierpflegern seit einigen Tagen Sorgen, weil er sich von den anderen Welpen absonderte und nicht fraß. An den Röntgenbildern war allerdings zunächst keine Ursache für die Krankheit des jungen Wolfs erkennbar gewesen, auch nicht für die Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, die mit dem Wildpark zusammenarbeiten. Während der Narkose war der Polarwolf außerdem mit Medikamenten behandelt worden (die MAZ berichtete). Das Tier kam 2016 zur Welt, seine Eltern leben ebenfalls im Wildpark Johannismühle.

Von Carsten Schäfer

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