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Polizeiwache Zossen bleibt erhalten

Innenminister Schröter bestätigt Polizeiwache Zossen bleibt erhalten

Zehn Jahre lang war die Zukunft der Polizeiwache in Zossen (Teltow-Fläming) ungewiss. Jetzt hat Brandenburgs Innenminister Schröter bestätigt, dass das Revier mit allen Beamten im Wach- und Wechseldienst, mit Kriminalpolizei und allen zwölf Revierpolizisten erhalten bleibt. Damit ist auch die Standortfrage in Zossen geklärt.

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Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat sich für den Erhalt der Zossener Polizeiwache eingesetzt. .

Quelle: Christian Zielke

Zossen. Die Verlagerung von Teilen des Polizeireviers Zossen nach Ludwigsfelde ist endgültig vom Tisch. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat entsprechende Aussagen aus dem Innenausschuss des Landtags (MAZ berichtete) jetzt offiziell bestätigt. Damit bleiben 25 Beamten des Wach- und Wechseldienstes, sechs Kripobeamten und zwölf Revierpolizisten am Zossener Marktplatz. Die Entscheidung für den vollständigen Erhalt des Standortes sei unter anderem eine Reaktion auf die Entwicklung der Stadt und trage dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen in der Region Rechnung, sagte Schröter. Die Entscheidung sei auch der Tatsache geschuldet, dass die Stadt durch die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf perspektivisch bis zu 1700 zusätzliche Einwohner haben könnte.

Zossen profitiere dabei von der Entscheidung der Landesregierung, den Personalabbau bei der Polizei zu stoppen. Schröter:„Mit der jetzigen Entscheidung ziehen wir einen Schlussstrich unter eine seit zehn Jahren anhaltende Diskussion über die Zukunft des Polizeistandortes Zossen. Die Stadt braucht jetzt endlich mal Klarheit!“

Im Jahr 2006 hatte der damalige Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) entschieden, die Schließung der Polizeiwache Zossen einzuleiten. Sein Nachfolger Dietmar Woidke (SPD) entschied dagegen im Jahr 2011, dass Zossen als Polizeistandort erhalten bleibt. Mit welchem Personal blieb aber unklar. Gegen einen geplanten Abzug des Wach- und Wechseldienstes nach Ludwigsfelde hatte es zuletzt große Proteste gegeben. Rund 10 000 Bürger haben dagegen unterschrieben. Das Revier Zossen ist zuständig für 60 000 Menschen in Zossen, Blankenfelde-Mahlow, Am Mellensee und Rangsdorf.

Von Oliver Fischer

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