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Teltow-Fläming Postkarten und Bierdeckel mit Witz
Lokales Teltow-Fläming Postkarten und Bierdeckel mit Witz
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06:05 09.11.2016
Heike Popke und David Khidekel aus der Touristinformation präsentieren die neuesten Luckenwalder Cartoons. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Echten Luckenwalder Humor kann man sich ab sofort als Cartoon in die eigenen vier Wände holen oder als Mitbringsel verschenken. Die Luckenwalder Touristinformation bietet witzige Comics des Berliner Zeichners OL (Olaf Schwarzbach) als Postkarte sowie als sechsteiliges Bierdeckel-Set an.

Gezeichneter Witz

Der 51-jährige Zeichner nimmt die Stadt und ihren Slang gehörig auf die Schippe. Ein Straßenschild weist nach oben zum Himmel, nach unten in die Hölle und nach links in Richtung Luckenwalde. Und: Wer noch nie in Luckenwalde war, müsste eigentlich Dieter kennen, denn: „Der war ooch noch nich’ in Luckenwalde.“

Zwei der insgesamt sechs Bierdeckel, die Luckenwalde ordentlich auf die Schippe nehmen. Auch Postkarten sind zu haben. Quelle: Elinor Wenke

„Ein ehemaliger Luckenwalder Lehrer und Direktor soll den Eltern von OL diesen Witz erzählt haben“, berichtet Heike Popke aus der Touristinformation, „den hat OL dann in einen Cartoon umgesetzt.“ Im Spätsommer war Schwarzbach auf die Stadt zugekommen und hatte ihr seine witzig-bunten Ideen angeboten.

„Wir haben die Rechte am Original-Cartoon erworben und überlegt, wie wir das Motiv am besten als Souvenir vermarkten können“, sagt Heike Popke. Die Postkarte (zum Preis von 1,20 Euro) kann nicht nur verschickt, sondern die Oberschicht abgezogen und als Aufkleber verwendet werden. Auf die Rückseite der Bierdeckel (Set für 3 Euro) hat die Touristinformation wertvolle Informationen zur Luckenwalder Geschichte und zum Bierstreit mit Jüterbog drucken lassen.

Entdecker des Werbe-Bierdeckels ist aus Luckenwalde

„Und wir dürfen nicht vergessen, dass der Luckenwalder Hermann Henschel vor 149 Jahren den Bierdeckel als Werbeträger erfunden hat“, sagt Heike Popke, „auch darauf weisen wir hin.“ Letztendlich wirbt die letzte Bierdeckel-Rückseite: „Seien Sie kein Dieter! Luckenwalde ist immer eine Reise wert.“ Wenige hundert Euro wurden bislang in die Idee investiert.

Der Comic-Zeichner OL

OL heißt Olaf Schwarzbach. Das Pseudonym legte er sich zu, so heißt es, weil er zu faul war, seinen Vornamen auszuschreiben.

Olaf Schwarzbach wurde 1965 in Berlin geboren, verlebte Kindheit und Jugend in Potsdam und wohnt heute wieder in Berlin. Die Stasi beschattete ihn unter dem Namen „Forelle“. Deswegen floh er vor der Wende nach München.

Der Künstler arbeitet als freiberuflicher Cartoonist und zeichnet für Zeitungen und Zeitschriften.

Postkarten und Bierdeckel-Mix wurden zunächst in einer Auflage von je 250 Exemplaren gedruckt. „Wir wollen schauen, wie die neuen Produkte ankommen und hoffen natürlich, dass die Luckenwalder unseren Humor teilen. Nachordern geht immer“, erklärt Heike Popke.

Reststücke der 800-Jahre-Souvenirs noch vorrätig

Während sie persönlich sich für die Postkarte als Souvenir entschieden hat, liebäugelt ihr Kollege David Khidekel eher mit den Bierdeckeln. Auch eine Zusammenarbeit mit Luckenwalder Gastronomen, die dann die Papp-Untersetzer in ihren Gaststätten auslegen, können sich die Touri-Mitarbeiter vorstellen.

Neben den neuen Produkten bietet die Touristinformation auch die letzten Souvenirs anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt an. „Die gehen langsam zur Neige oder sind ausverkauft“, gibt Heike Popke zu bedenken. So gibt es von T-Shirts, Zollstöcken und Fußmatten nur noch Restexemplare.

Luckenwalde Cartoon von OL. Quelle: Stadtinfo / OL

Von Elinor Wenke

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