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Praxistag für Hortkinder des Familienzentrums

Altes Lager Praxistag für Hortkinder des Familienzentrums

Auch in den Sommerferien denken die Mitarbeiter des Familienzentrums in Altes Lager an die Bildung ihrer jungen Besucher. Um den Bezug zu bodenständigen Berufen wieder zu erwecken, haben die Erzieherinnen einen Praxistag in das Ferienprogramm eingeplant und boten typische Angebote für Jungs als auch für Mädchen.

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Die Schüler durften an einem echten Auto schrauben.

Quelle: Victoria Barnack

Altes Lager. Nicht alle Kinder im Familienzentrum Altes Lager haben die traditionellen Berufswünsche Feuerwehrmann oder Tierärztin. Denn die Erzieherinnen versuchen, den Kindern Alternativen aufzuzeigen.„Dabei handeln wir nach den Interessen der Kinder“, sagt Horterzieherin Heike Dietz, „aber wir möchten auch neue Impulse geben.“ Deswegen boten sie im Ferienprogramm der vergangenen Woche einen Praxistag an.

Zwischen Werkstatt und Nagelstudio

Zwischen der Autowerkstatt und dem Nagelstudio konnten die jungen Schüler wählen. Neun von ihnen entschieden sich fürs Auto, darunter auch zwei Mädchen. Fast genau so viele zogen die Maniküre vor. Dort waren allerdings alle Interessierten weiblich. „Das Thema Wellness haben wir schon öfter angeboten, beispielsweise mit Massagen, Gesichtsmasken oder Yoga“, berichtete Dietz. Sie begleitete als Oldtimer-Liebhaberin die zweite Gruppe in das Autohaus Glorius. „Uns ist aufgefallen, dass viele Kinder gern Werkstatt spielen“, erzählt sie.

Auto von unten

Auto von unten.

Quelle: Victoria Barnack

Das Interesse der Schüler nahm das Team vom Familienzentrum gern auf. „Mit den Mitarbeitern des Autohauses haben wir uns dann überlegt, welche Aufgaben wir den Kindern zeigen können“, berichtet die Erzieherin. Am Praxistag durften die sieben- bis elfjährigen Teilnehmer dann beispielsweise unter die Motorhaube schauen, ein Rad abmontieren und natürlich auch einmal selbst an den grundlegenden Teilen schrauben.

Einblicke in die Berufswelt der Großen

Mit dem Praxistag wollen die Mitarbeiterinnen den jungen Schülern zeigen, wie die Arbeit in bestimmten Berufen täglich abläuft. Die Präsentation der Hauptaufgaben ist nur ein Teil davon. „Am Praxistag sollen sie auch lernen, dass nicht alles auf Anhieb funktioniert“, sagt Heike Dietz. Denn bei vielen Kindern fehle heutzutage der Bezug zu den klassischen Handwerksberufen. Eine Rückkehr in das Autohaus mit ihren Schützlingen kann sich Erzieherin Heike Dietz deshalb gut vorstellen.

Von Victoria Barnack

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