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Teltow-Fläming Preis für Projekttag zur Joborientierung
Lokales Teltow-Fläming Preis für Projekttag zur Joborientierung
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00:36 15.03.2018
Stefanie Bugs-Raasch (l.) und Melanie Dahlke freuen sich über die Auszeichnung für die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming. Quelle: Gerald Bornschein
Hannover/Luckenwalde

Die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming sind für ihr Jugendprojekt „Ein Tag Azubi“ ausgezeichnet worden. Der Bundesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland vergab den 2. Preis an das Projekt, bei dem Jugendliche, darunter Flüchtlinge, einen Tag lang Auszubildende in ihren Lehrberufen begleiten. Etwa 35 Jugendliche konnten sich im November 2017 in zwölf verschiedenen Unternehmen der Region als Auszubildender für einen Tag probieren. Das Angebot wird vom Bundesfamilienministerium im Programm „Jugend stärken: 1000 Chancen“ unterstützt.

180 Vertreter von Wirtschaftsjunioren aus ganz Deutschland

Für die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming nahmen Kreissprecherin Stefanie Bugs-Raasch, ihre Stellvertreterin Melanie Dahlke und Geschäftsführerin Ines Clemens den Preis entgegen. Er wurde kürzlich im Zuge der Frühjahrskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland in Hannover vergeben. Daran nahmen 180 Sprecher und Geschäftsführer der Kreis- und Landesverbände teil.

Die TF-Delegation nahm die Gelegenheit wahr, die strategische Ausrichtung des Verbandes mitzubestimmen und neue Kontakte zu knüpfen. „Es war ein cooler Austausch mit den anderen Kreisen“, sagt Stefanie Bugs-Raasch. Bis 2019 soll eine schlankere Ressortstruktur im gesamten Bundesverband und in den Kreisen umgesetzt werden. Außerdem soll der Weltverband der jungen Unternehmer Junior Chamber International (JCI) stärker eingebunden werden.

Wirtschaftsjunioren fordern mehr Generationengerechtigkeit

Die Konferenz stand thematisch im Zeichen der Regierungsbildung in Berlin. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland machen sich als Stimme der Jungen Wirtschaft für die Interessen der jungen Generation stark. „Das Wort Generationengerechtigkeit kommt im Koalitionsvertrag nicht vor“, kritisierte Bundesvorsitzende Kristine Lütke, „unsere Politiker orientieren sich zu stark daran, was auf kurze Sicht politisch zweckmäßig ist. Die nächste Generation darf dann die bittere Pille schlucken. Der Politik fehlt der Weitblick“.

Die Region Berlin-Brandenburg wird in den nächsten Jahren Schauplatz zweier großer Konferenzen der Wirtschaftsjunioren sein, entschieden die Delegierten. Die Mitteldeutsche Regionalkonferenz 2019 wird in Oranienburg stattfinden und im Herbst 2020 wird in Berlin die Bundeskonferenz der WJD ausgerichtet.

Von Gerald Bornschein

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