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Teltow-Fläming Preisträger von „Jüterbog blüht auf“ geehrt
Lokales Teltow-Fläming Preisträger von „Jüterbog blüht auf“ geehrt
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05:45 12.10.2016
Fünf Kästen mit selbstgezogenen Geranien schmücken das Haus von Karola und Roland Paschen in der Großen Straße. Quelle: Stadtverwaltung
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Jüterbog

Nicht jede anonyme Anzeige ist ärgerlich, wie Karola und Roland Paschen erfahren durften. Nachbarn, so vermutet es des Ehepaar aus der Großen Straße, haben sie bei der Stadtverwaltung angezeigt und die schmucke Fassade ihres Hauses als Beitrag zum Wettbewerb „Jüterbog blüht auf“ ins Rennen geschickt.

Preisverleihung im Kulturquartier

„Dabei ist es in diesem Jahr nicht mal so schön geworden, wie in den Vorjahren“, sagt Karola Paschen. Umso größer war ihre Freude, als vor wenigen Tagen die Einladung zur Preisverleihung im Briefkasten lag. Dass sie es auf den ersten Platz geschafft hatten, erfuhr Karola Paschen dann am Telefon, als sie wegen einer Erkältung ihre Teilnahme absagen musste. Am Dienstagnachmittag verkündete Bürgermeister Arne Raue (parteilos) im Kulturquartier die übrigen Preisträger.

Elke Schötzig und Konrad Ertl kamen auf die Plätze 2 und 3. Quelle: Uwe klemens

Nicht minder überrascht über die Würdigung ihres Engagements, die Stadt ein wenig schöner zu machen, zeigte sich Elke Schötzig, die sich zusammen mit ihrem Mann Dieter an die Verschönerung des Gehweges und der Toreinfahrt ihres Hauses im Stegeweg bemüht hat. Blumentöpfe und Pfanzkübel mit Kugelkoniferen, ein kleiner, mit Edelweiß, Rosen und Erika bepflanzter Steingarten in Form einer Gebirgslandschaft und eine Bank laden Vorbeieilende zum Verweilen und Schauen ein.

Inspiration aus Garten-Fernsehshows

„Die Einfälle stammen von mir, mein Mann muss es dann bauen“, sagt Elke Schötzig, die sich dabei auch gern mal von Garten-Sendungen im Fernsehen inspirieren lässt. Die Idee, das einladende Arrangement als Wettbewerbsbeitrag einzureichen, hatte Tochter Lysann Dümichen.

Dritter im Bunde der Preisträger ist Jüterbogs Bahnhofsbesitzer Konrad Ertl, der sämtliche Fenster des städtischen „Aushängeschildes“ mit Hängegeranien verschönte und damit die Wettbewerbsjury überzeugte. „Das Schönste daran ist, dass sogar die Kästen im Erdgeschoss von Vandalismus verschont blieben“, freut sich der Preisträger, „wir haben es trotz unserer Befürchtungen einfach mal probiert.“

Sieben Teilnehmer – eine hundertprozentige Steigerung zu 2015

Stolz auf das Engagement der insgesamt sieben Wettbewerbsteilnehmer ist auch der Bürgermeister, der dabei aber noch deutlich Luft nach oben sieht. „Bei zwölfeinhalbtausend Einwohnern klingt sieben nicht viel, aber immerhin haben wir im Vergleich zum Vorjahr eine Teilnehmer-Steigerung von gut 100 Prozent“, sagte Raue, „wenn ich das auf die kommenden Jahre hochrechne, haben wir künftig eine super Beteiligung.“

Dank dreier Sponsoren, die Einkaufsgutscheine im Wert von 100, 70 und 50 Euro spendierten, gab es zur Auszeichnung mehr als nur einen Händedruck und ein Blumensträußchen. „Von dem Geld werden wir im nächsten Jahr Pflanzen für unsere Fensterbänke kaufen“, sagt Karola Paschen, während Konrad Ertl den Gutschein ans ASB-Kinderheim im Lindenweg weiterreichen will.

Von Uwe Klemens

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