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Teltow-Fläming Premiere des Kurzfilms „Johann“
Lokales Teltow-Fläming Premiere des Kurzfilms „Johann“
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00:17 20.03.2018
Die jungen Schauspieler Luna Barbara Pirscher, Noel Hinrichs, Tom Juricke und Lucy Spahn (v.l.). Quelle: Gudrun Ott
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Zossen

Viele Gäste sind am Donnerstagabend ins Hotel „Weißer Schwan“ nach Zossen gekommen. Sie wollten sich den in Glienick gedrehten zehnminütigen Kurzfilm „Johann“ anschauen und mit Filmschaffenden und Akteuren ins Gespräch kommen.

Franka Braun und Caro Kadatz hatten vor rund zwei Jahren auf ihrer Suche nach einem geeigneten Drehort die Glienicker Grundschule entdeckt. Schulleiterin Denise Sommer erinnerte sich: „Das dörfliche unseres Schulhofes, der durchaus noch ländlichen Charme aufweist, hatte es der Filmcrew angetan, und ich habe mich spontan über das Interesse gefreut, denn ich unterrichte Kunst und jetzt hatte ich plötzlich Unterstützung durch Profis.“ Für zwei Projektwochen wurden Schüler der 5. und 6. Klasse als Darsteller gewonnen.

Am Anfang gab es Theorie

In der ersten Woche stand Theorie auf dem Plan. Franka Braun, sie führte Regie, hielt beispielsweise einen Vortrag über Schauspiel. Caro Kadatz informierte über das Drehbuchschreiben und über Produktionsabläufe. Die Hauptrolle spielte Noel Hinrichs. Den 13-Jährigen aus Groß Schulzendorf beobachtete die Kamera beim Aufwachen, auf seinem Weg zur Schule, im Unterricht und auf dem Pausenhof. Für seine Filmrolle erhielt er den Namen Johann. Es sei spannend gewesen, mal in die Filmarbeit reinzuschnuppern, sagte er. Auf die Frage, ob die Dreharbeiten seinen Berufswunsch verändert haben, schüttelte Noel Hinrichs den Kopf. Nein, eigentlich nicht. Er wolle nach wie vor zur Polizei, sagte er und fügt nach kurzem Nachdenken hinzu: „Die Schauspielerei kann ich mir aber auch vorstellen.“ In den Nebenrollen spielten Joel Briesenick aus Nunsdorf und Tom Juricke aus Horstfelde. Ihnen hatten die Dreharbeiten außerordentlich viel Spaß gemacht.

Making of and Outtakes

Ein wenig enttäuscht schauten Lucy Spahn und Luna Barbara Pirscher auf die Leinwand. Die beiden Mädchen hatten zwar mitgespielt, aber die Szenen waren später herausgeschnitten worden, weil sich das Drehbuch geändert hatte. Nach der Filmvorführung gab es ein kurzes Making of und Outtakes, also jene Einstellungen zu sehen, die im Film fehlten. Aus dem Publikum kamen viele Fragen, etwa nach den künstlerisch gesetzten Unschärfen oder auch nach den fehlenden Farben. Caro Kadatz dazu: „Für den Protagonisten Johann ist der Schulalltag grau, das soll seine Wahrnehmung widerspiegeln. Für die Zeit der Dreharbeiten mussten alle Schüler in gedeckten Farben zur Schule kommen.“ Das Hotel „Weißer Schwan“ und der Caterer Sodexo sponserten das Essen, des Weiteren unterstützten die Dreharbeiten unter anderem der Bürgerverein Bikut im Schenkenländchen. Unter den Zuschauern waren Ben Ungerer und seine Mutter. Der Elfjährige freute sich, seine mitspielenden Freunde zu sehen. „Das Projekt zeigt, dass Schule mehr sein kann, als nur ein Lernort“, so seine Mutter.

Von Gudrun Ott

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