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Pro Zentralbibliothek in Blankenfelde-Mahlow

Standpunkt von Heike Richter Pro Zentralbibliothek in Blankenfelde-Mahlow

Seit zehn Jahren sind die Bibliotheken von Blankenfelde, Mahlow und Dahlewitz in einer Gemeindebibliothek vereint. Deren Leiterin Heike Richter würde lieber eine gemeinsame Zentralbibliothek schaffen, denn die bisherigen Standorte haben alle für sich ihre Nachteile.

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Der seit 2008 leer stehende Penny-Markt in Blankenfelde ist als Standort für eine Zentrale Gemeindebibliothek im Gespräch.

Quelle: Fotos: Zielke (2)

Blankenfelde-Mahlow. Die Leiterin der Gemeindebibliothek von Blankenfelde-Mahlow spricht sich für einen zentralen Bibliotheksstandort aus. „Ich halte einen großen Standort für sinnvoller als drei kleine“, sagte sie in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport (BJS) am Dienstag.

Durch eine Zentralisierung könne man das Personal besser einsetzen und die Öffnungszeiten für die Nutzer attraktiver gestalten. „Viele wünschen sich, dass wir am Sonnabend länger geöffnet sind“, berichtete Heike Richter aus ihrer Erfahrung. Da die Bibliothek insgesamt nur 5,5 Personalstellen – verteilt auf sieben Arbeitskräfte – zur Verfügung habe, sei dieser Wunsch bisher nicht umsetzbar. An einem zentralen Standort könne man sogar über eine Sonntagsöffnung nachdenken, regte Heike Richter an. Sie und ihre Kollegen würden gern das Angebot an Veranstaltungen weiter ausbauen. Schon jetzt ist die Nachfrage nach Beratungsangeboten groß.

Heike Richter leitet die Bibliothek

Heike Richter leitet die Bibliothek.

Quelle: MAZ

Als möglichen Standort nannte die Bibliotheksleiterin den ehemaligen Penny-Markt in Blankenfelde. Dieser steht seit 2008 leer und gilt vielen Menschen als Schandfleck. Nach Auskunft von Bürgermeister Ortwin Baier (parteilos) verhandelt die Gemeinde schon seit längerem mit dem Eigentümer. Bisher lagen die Preisvorstellungen jedoch noch zu weit auseinander.

Heike Richter kann sich den ehemaligen Supermarkt als Standort für eine Bibliothek „sehr gut vorstellen“, sagte sie dem Ausschuss. Alle bisherigen drei Bibliotheken hätten ihre Nachteile. Blankenfelde ist nicht barrierefrei, Mahlow wegen der Schule vielen älteren Nutzern zu laut und Dahlewitz sei von Anfang an „eine politische Entscheidung gewesen", sagt Heike Richter. Dort gibt es nur 80 Nutzer, insgesamt seien es rund 3000. Dort gebe es auch deutlich weniger Ausleihen als in den anderen Standorten. Richter machte keinen Hehl daraus, dass sie das dortige Personal lieber sinnvoller einsetzen würde.

Insgesamt zog sie zehn Jahre nach der Fusion der Gemeindebibliothek ein positives Fazit. Nach einer Talsohle vor zwei Jahren steigen die Nutzerzahlen wieder leicht an. Trotz elektronischer Bücher liege Papier weiterhin im Trend. „Wir liegen an der Schwelle zwischen digital und analog.“

Von Christian Zielke

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