Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Pro Zentralbibliothek in Blankenfelde-Mahlow
Lokales Teltow-Fläming Pro Zentralbibliothek in Blankenfelde-Mahlow
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:49 12.11.2015
Der seit 2008 leer stehende Penny-Markt in Blankenfelde ist als Standort für eine Zentrale Gemeindebibliothek im Gespräch. Quelle: Fotos: Zielke (2)
Anzeige
Blankenfelde-Mahlow

Die Leiterin der Gemeindebibliothek von Blankenfelde-Mahlow spricht sich für einen zentralen Bibliotheksstandort aus. „Ich halte einen großen Standort für sinnvoller als drei kleine“, sagte sie in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport (BJS) am Dienstag.

Durch eine Zentralisierung könne man das Personal besser einsetzen und die Öffnungszeiten für die Nutzer attraktiver gestalten. „Viele wünschen sich, dass wir am Sonnabend länger geöffnet sind“, berichtete Heike Richter aus ihrer Erfahrung. Da die Bibliothek insgesamt nur 5,5 Personalstellen – verteilt auf sieben Arbeitskräfte – zur Verfügung habe, sei dieser Wunsch bisher nicht umsetzbar. An einem zentralen Standort könne man sogar über eine Sonntagsöffnung nachdenken, regte Heike Richter an. Sie und ihre Kollegen würden gern das Angebot an Veranstaltungen weiter ausbauen. Schon jetzt ist die Nachfrage nach Beratungsangeboten groß.

Heike Richter leitet die Bibliothek. Quelle: MAZ

Als möglichen Standort nannte die Bibliotheksleiterin den ehemaligen Penny-Markt in Blankenfelde. Dieser steht seit 2008 leer und gilt vielen Menschen als Schandfleck. Nach Auskunft von Bürgermeister Ortwin Baier (parteilos) verhandelt die Gemeinde schon seit längerem mit dem Eigentümer. Bisher lagen die Preisvorstellungen jedoch noch zu weit auseinander.

Heike Richter kann sich den ehemaligen Supermarkt als Standort für eine Bibliothek „sehr gut vorstellen“, sagte sie dem Ausschuss. Alle bisherigen drei Bibliotheken hätten ihre Nachteile. Blankenfelde ist nicht barrierefrei, Mahlow wegen der Schule vielen älteren Nutzern zu laut und Dahlewitz sei von Anfang an „eine politische Entscheidung gewesen", sagt Heike Richter. Dort gibt es nur 80 Nutzer, insgesamt seien es rund 3000. Dort gebe es auch deutlich weniger Ausleihen als in den anderen Standorten. Richter machte keinen Hehl daraus, dass sie das dortige Personal lieber sinnvoller einsetzen würde.

Insgesamt zog sie zehn Jahre nach der Fusion der Gemeindebibliothek ein positives Fazit. Nach einer Talsohle vor zwei Jahren steigen die Nutzerzahlen wieder leicht an. Trotz elektronischer Bücher liege Papier weiterhin im Trend. „Wir liegen an der Schwelle zwischen digital und analog.“

Von Christian Zielke

In Jüterbog wird es nun auch einen sogenannten Abendspaziergang geben – ein Protest gegen die gegenwärtige Asylpolitik. Es kursieren entsprechende Flyer. Hinter dem Aufruf steckt offenbar ein führender Kopf der rechtsextremen NPD. Doch ganz ohne Widerstand bleibt die Aktion in Jüterbog auf dem städtischen Markt nicht.

12.11.2015

In Hennickendorf sind Flüchtlinge übergangsweise bis Februar in einer ehemaligen Kaserne untergebracht. Viele Anwohner helfen den Neuankömmlingen im Alltag. Doch das überraschende Gerücht einer weiteren dauerhaften Unterkunft sorgte für Ärger. Die Behörden versuchten am Dienstagabend die Wogen zu glätten.

12.11.2015
Teltow-Fläming Die Narren sind los in Jüterbog - Carnevalclub feiert mit seinem Volk

Der Beginn der fünften Jahreszeit wurde in Jüterbog am 11.11. um 11.11 Uhr vor dem Rathaus gefeiert. Der Carnevalclub führte seine Prinzenpaare bei einem Umzug durch die Stadt und zeigte ein fröhliches Bühnenprogramm. Dem Stadtoberhaupt wurden die Rathausschlüssel abgenommen. Arne Raue nahm es nicht krumm, sondern spendierte Sekt.

11.11.2015
Anzeige