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Probenraum mit Luckenwalder Panorama

Musikschule vergrößert sicht Probenraum mit Luckenwalder Panorama

Die Probenbedingungen für Ensembles der Kreismusikschule in Luckenwalde waren bislang nicht einfach: wenig Platz, schwierige Unterstellmöglichkeiten für Instrumente. Das ist jetzt anders. Unter dem Dach des Friedrich-Gymnasiums wurde ein neuer großer Probenraum eröffnet.

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Der Probenraum bietet viel Platz für die Musiker.

Quelle: Tobias Bärmann

Luckenwalde. Die Kreismusikschule Teltow-Fläming hat einen großen neuen Band-Probenraum in Luckenwalde zur Verfügung. Er befindet sich im Dach des Friedrich-Gymnasiums und wurde am Freitag feierlich eröffnet.

Das Bauprojekt begann bereits vor zwei Jahren. Damals wurde entschieden, den einen bereits von der Musikschule genutzten Raum im Gymnasium mithilfe eines Wanddurchbruchs um den Nachbarraum zu erweitern und so ausreichend Platz nicht nur zum Proben, sondern auch für eine dauerhafte Unterbringung der Instrumente und des nötigen technischen Equipments zu schaffen. Dieses mussten Schüler und Lehrer bislang mühsam aus der Musikschule über den Schulhof in einen Keller des Gymnasiums tragen. In der Musikschule selbst konnten die Ensembles nicht proben, sie waren einfach zu laut.

Die Musikschüler selbst sind von ihrem neuen Übungsort begeistert. Und neben der guten Akustik und dem Wegfall des anstrengenden Hin- und Hertragens sperriger Technik hat Trompeter Franz Schommert sogar noch einen weiteren Vorteil ausgemacht: „Die schöne Aussicht“.

Finanziell ermöglicht wurde der Umbau im Gymnasium hauptsächlich durch Fördermittel der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam in Höhe von 20 000 Euro. Neben dieser materiellen Unterstützung waren es die vielen Freiwilligen, die entscheidend zur Umsetzung des Bauvorhabens beitrugen. Und so bedankte sich Musikschulleiter Andreas Hüttner zur Eröffnung nicht nur bei den Sponsoren und beteiligten Gewerken, sondern auch bei den Mitgliedern des Fördervereins, den Musikschülern und deren Eltern.

Ganz besonders hob er die Rolle von Volker Hiebsch und Mathias Dreßler hervor. Die beiden Musikschullehrer seien die „Motoren des Projekts“ gewesen. Und auch die Eltern der Musikschüler wissen, was sie an diesen Lehrern haben. Deren Engagement gehe weit über das eines einfachen Musiklehrers hinaus, sagte Elternvertreter Dirk Schommert. Er überreichte beiden eine Spende der Eltern für die Ensemblekasse.

Auch der Direktor des Gymnasiums, Michael Kohl, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis der Bauarbeiten unter seinem Dach. Das Gymnasium habe schon länger nach sinnvollen Nutzungskonzepten für das oberste, unsanierte Stockwerk gesucht.

Musikalisch eingeweiht wurde der neue Probenraum standesgemäß von einem Musikschul-Ensemble. „Blechschaden TF“ erinnerte mit Trompeten, Keyboards und Schlagzeug unüberhörbar an die Bestimmung der neuen Räumlichkeiten. Geleitet wurde das Ensemble dabei von Volker Hiebsch. Zudem berichtete er unterhaltsam von den kleinen und großen Herausforderungen beim Umbau.

Von Tobias Bärmann

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