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Probezeit für Bus nach Ludwigsdorf verlängert

Nahverkehr in Ludwigsfelde Probezeit für Bus nach Ludwigsdorf verlängert

Ein Bus für Ludwigsdorf – die Autobauerstadt Ludwigsfelde verlängert nach einem halben Jahr Probezeit die Testphase für die erste Buslinie, die in dem rasant wachseneden Stadtteil hält. Vorerst noch bis zu den großen Ferien 2016 fahren täglich vier Busse zur Haltestelle Ludwigallee. Geplant sind dort iWohnungen für bis zu 1800 Familien in acht kleinen Siedlungen, zwei davon sind fertig.

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Linie 705 hält an der ersten Bushaltestelle in Ludwigsdorf.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Wie in anderen Zuzugsgemeinden am Südrand Berlins reichen auch in Ludwigsfelde zu Stoßzeiten die derzeit eingesetzten Busse auf manchen Strecken nicht mehr, in neuen Wohngebieten fehlen Buslinien. Wie in Blankenfelde-Mahlow oder Großbeeren wollen die Stadtväter der Autobauerstadt das aktuelle Angebot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erweitern. Dazu wurde eine Probefahrzeit jetzt verlängert.

Die Buslinie 705 fährt auch nach dem gerade erfolgten Fahrplanwechsel den neu entstehenden Stadtteil Ludwigsdorf für ein weiteres halbes Jahr an, vorerst bis zu den Sommerferien 2016. Seit längerem hatten Stadt und Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) nach einer Schulbus-Möglichkeit für das rasant wachsende Wohngebiet in der Ahrensdorfer Heide gesucht. In den Fahrplan der Stadtbuslinie 708 hat der Abstecher nicht hineingepasst. Diese verkehrt in der Kernstadt zwischen 7 und 18 Uhr stündlich in großen Schleifen. Aber auf der Linie 705 zwischen Christinendorf, Thyrow und Ludwigsfelde war es möglich. „Wir haben mit täglich vier zusätzlichen Fahrten angefangen“, erklärt Wilfried Thielicke, stellvertretender Bürgermeister und Chef der städtischen Wirtschaftsförderung. Das Angebot werde nicht nur von Schulkindern, sondern auch von Neubürgern ohne Fahrzeug zum Einkaufen genutzt, deshalb habe man die Testphase jetzt verlängert, so Thielicke.

In Ludwigsdorf wohnen inzwischen mehr als 200 Familien. Dort wird zurzeit das zweite von acht geplanten Teildörfern gebaut. In den kommenden Jahren sollen in Ludwigsdorf bis zu 1800 Familien ein neues Zuhause finden. Gleichzeitig muss für diese vielen Neu-Ludwisfelder die Infrastruktur wachsen. Erste Spielplätze gibt es bereits und an der Ludwigallee inzwischen auch die erste Bushaltestelle mit Wendeschleife. „Die jetzigen vier Busstopps morgens um 7.05 Uhr, mittags um 11.56 Uhr und 13.40 Uhr sowie um 15.43 Uhr für Schüler, die in Ganztagsschulen lernen oder zu Arbeitsgemeinschaften gehen, sind noch nicht das Ende“, sagt Sabine Müller, die Bereichsleiterin Verkehr bei der VTF.

Stadt und Kreis wollen im kommenden Jahr außerdem über eine Erweiterung der Stadtbuslinie verhandeln. Dabei geht es vor allem um den Einsatz eines zweiten Busses. „Dabei müssen die wichtigsten Anschlüsse an andere Busse und Zugfahrten klappen“, sagt Sabine Müller. Letztlich hängt alles vom Geld ab. Der Kreis ist Träger des ÖPNV, mit ihm verhandelt die Stadt über neue Linien.

Von Jutta Abromeit

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