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Teltow-Fläming Vom Schüler zum Azubi
Lokales Teltow-Fläming Vom Schüler zum Azubi
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12:49 11.03.2018
Ausbilderin Aileen Wernicke (2.v.r.) legt Marie-Antoinette Stiehler den Simulationsanzug an. Darin fühlt sie sich um 60 Jahre älter. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Wie geht es nach der 10. Klasse weiter? In der Luckenwalder Jahn-Oberschule drehte sich drei Tage lang alles um das Thema Berufsorientierung. Dazu hatte die Barmer Ersatzkasse am Mittwoch ein Assessment-Center in der Schule eingerichtet, um die Zehntklässler für Bewerbungsgespräche fit zu machen. Am Donnerstag stellten zehn Unternehmen der Region Ausbildungsberufe und Qualifizierungsmöglichkeiten vor. Die Schüler besuchen verschiedene Firmen. Die 98 Jungen und Mädchen konnten im Vorfeld wählen, welche Berufe sie besonders interessieren.

„Wir hatten in den Jahren zuvor bereits ähnliche Aktionen aber dieses Mal haben wir uns entschieden , die Angebote zu bündeln“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Evelyn Handel. Im Anschluss an die Projekttage erfolgt eine Auswertung, um zu sehen, was künftig verändert werden müsste.

Christopher Dumke aus Woltersdorf lässt von Manuela Klausner (l.) den Blutzuckerwert bestimmen. Quelle: Margrit Hahn

„Meiner Ansicht nach wäre dieses Projekt für die 9. Klassen noch besser. Denn jetzt in der 10. Klasse haben sich viele schon entschieden, was sie machen wollen“, sagt Filomena Valenta aus Luckenwalde. Sie will nach der 10. Klasse ihr Abitur am Oberstufenzentrum ablegen und anschließend ein Designstudium beginnen. Trotzdem haben ihr die drei Tage sehr gut gefallen; vor allem die Vorführungen der Schule für Gesundheitsberufe.

Brillen, Defibrillator und Rückenschmerzsimulator

Aileen Wernicke und Manuela Klausner hatten allerlei mitgebracht, um die jungen Leute für den Beruf des Gesundheits- sowie Altenpfleger zu begeistern. In ihrem Gepäck befanden sich unter anderem verschiedene Brillen, um Augenkrankheiten wie den Grünen Star zu simulieren, sowie ein Rückenschmerzsimulator und ein Defibrillator zur Wiederbelebung. Marie-Antoinette Stiehler ließ sich von Ausbilderin Aileen Wernicke einen Anzug anlegen, der Bewegungsprobleme im Alter simuliert. „Das fühlt sich an, wie wenn man 80 Jahre alt ist“, beschrieb es Wernicke.

Das Angebot, den Blutzuckerspiegel messen zu lassen, nutzten etliche Schüler. So auch Christopher Dumke aus Woltersdorf. Er möchte Altenpfleger werden und hat am 2. März ein Bewerbungsgespräch.

Bundeswehr wirbt um Auszubildende

„Ich halte einen Vortrag und stelle die militärischen und zivilen Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr vor“, sagte Danila Dubrau vom Karriereberatungsbüro in Potsdam. Sie war überrascht, dass die Zehntklässler so genaue Vorstellungen haben, von dem was sie machen wollen. Auch sie ist der Ansicht, dass die Berufsinformation schon eher vorgenommen werden sollten, nicht erst in der 10. Klasse, da viele ihre Bewerbungen bereits abgegeben haben. Sie verteilte jede Menge Informationsmaterial – vor allem an die noch Unentschiedenen.

Hochwertige Fotos vom Profi

Sehr gut kam auch das Angebot der IHK an. Sie hatte einen Fotografen engagiert, der für die Schülerhochwertige Bewerbungsfotos anfertigte, die ihnen dann digital zugesandt wurden. Für ein entsprechendes Outfit standen Hemden Jackett und sogar ein Schminktisch zur Verfügung.

Die Firma Schaeffler hatte ihre Azubis geschickt. Sie erläuterten den Schülern die Berufsmöglichkeiten im Unternehmen.

Von Margrit Hahn

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