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Protest gegen Asylpolitik in Jüterbog

Demonstration Protest gegen Asylpolitik in Jüterbog

Jüterboger Stadtverordnete hatten am Donnerstagabend zur Aktion „Asylkrise – Jüterboger wollen Antworten“ auf den Markt nach Jüterbog eingeladen. Mehr als 350 Menschen kamen. Es ging vor allem um die Frage, wie Flüchtlinge integriert werden können. Am Freitag will die rechtsextreme NPD demonstrieren.

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Alexander Struck (Wir sind Jüterbog) begrüßte mehr als 350 interessierte Bürger auf dem Marktplatz.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Zur Demonstration „Asylkrise – Jüterboger wollen Antworten“ kamen am Donnerstagabend mehr als 350 Bürger auf dem Jüterboger Marktplatz zusammen. Initiator Alexander Struck (Wir sind Jüterbog) begrüßte die Teilnehmer: „Wir fordern Antworten der Bundes-, Landes- und Kreisregierung, denn wir haben keine.“ Zentrale Fragen für Initiatoren und Bürger waren: Wo sollen die Flüchtlinge in Zukunft arbeiten? Wo sollen sie unterkommen und wie steht es diesbezüglich um das Gesundheits- und Schulsystem?

„Dabei möchten wir hier die Mitte präsentieren“, erläuterte Struck am Donnerstagabend, „und den Leuten zeigen, dass man sich für seine Meinung nicht verstecken muss.“ Ihre persönlichen Meinungen zum Thema Asylpolitik auf lokaler und bundesweiter Ebene sowie zum Begriff „Flüchtlingskrise“ präsentierten der Jüterboger Stadtchronist Henrik Schulze, der Landtagsabgeordnete Christoph Schulze (Freie Wähler) und Christoph Berndt vom eher rechtspopulistischen Verein „Zukunft Heimat“. Sie ernteten sowohl Applaus als auch Kritik.

Am Freitagabend finden zwei weitere Demonstrationen in Jüterbog statt. Zu einem „Abendspaziergang“ lädt ein NPD-Funktionär aus dem Havelland ab 19 Uhr am Bahnhof ein. Die Gegendemonstration „Wir lassen uns nicht ausspielen – keine Bühne für Nazis“ beginnt bereits um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz. Dabei treten unter anderem Georg Stengel, bekannt aus „The Voice of Germany“, und „Six“-Frontmann Stefan Krähe auf.

Info: Zu den Demonstrationen am Freitagabend bietet die MAZ einen Live-Ticker im Internet an: www.MAZ-online.de

Von Victoria Barnack

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