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Puppen, Porzellan und Pulsmessung

Luckenwalde Puppen, Porzellan und Pulsmessung

Zwei Trödelmärkte lockten am Wochenende nach Luckenwalde. Stände mit allerlei Plunder standen sowohl in der Fußgängerzone als auch am Bahnhof. Außerdem war die Uni Potsdam mit einem besonderen Gesundheitscheck vor Ort.

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Dichtes Treiben herrschte am Sonnabend an den Trödelmarktständen in Luckenwalde trotz des schlechten Wetters.

Quelle: Laura Goerner

Luckenwalde. Gleich zwei Trödelmärkte am Sonnabend wurden in Luckenwalde veranstaltet. Sowohl durch die Schillerstraße am Bahnhof als auch über den Luckenwalder Boulevard schlenderten viele Besucher in Stöberlaune.

Markt voller Krimskrams und Erbstücke

Alte Haushaltsgegenstände, Krimskrams aus der Sammlertruhe, Erb- oder Kleidungsstücke lockten die Gäste an, die sich trotz des regnerischen, kühlen Wetters begeistert an den vielen Ständen umschauten, die meist von Privatleuten bestückt worden waren. Entweder wurde ein Stand aus eigenen Tischen aufgebaut oder die Händler hatten ich einen überdachten Stand von der Stadtverwaltung angemietet. Letztere standen vor allem im Nuthepark und bildeten eine gut gefüllte Promenade zum Wühlen, Schauen und Staunen.

Erfahrene Trödler wissen die Miet-Stände zu schätzen. „Die sind sehr praktisch“, befand Annerose Fabarius, die schon seit zwölf Jahren auf Trödelmärkten unterwegs ist und Waren feilbietet. Lediglich ein bis zwei Tage vor Beginn des Marktes könne man bei der Stadt anrufen und einen Stand reservieren. Dies sei besser, so die erfahrene Händlern, als früher auf anderen Märkten, wo man sich früh morgens schnell einen Platz ergattern müsse. Von dicken Winterjacken bis hin zu Spielen bot sie eine bunte Auswahl an.

Zum Wegwerfen viel zu schade

„Wir wollen nicht alles wegwerfen, andere möchten es vielleicht noch verwenden“, sagte Buchholzerin Sabine Domin und drückte damit wohl am besten aus, was Flohmarkthändler und -besucher antreibt. Doch für sie und ihre Freundin sei es ebenfalls wichtig, einen schönen gemeinsamen Tag zu verbringen.

Auch Familien saßen beisammen hinter ihrem Stand und verkauften etwa alte Backformen der Urgroßmutter. Kinder besserten sich ihr Taschengeld durch den Verkauf aussortierten Spielzeugs auf.

Forscher testen aufs Metabolische Syndrom

Auch Gewerbetreibende nutzten den Trödelmarkt. So bot das Fitnessstudio „Mrs. Sporty“ ein Glücksrad an. Frauen konnten dort verschiedene Trainingseinheiten gewinnen.

Daneben war die Universität Potsdam mit einem ganz anderen Angebot vor Ort. Mit ihrem „Check 40+ Mobil“ informierten die Forscher Erwachsene über das Metabolische Syndrom, das gefährliche Krankheiten wie Diabetes und Herzinfarkt auslöst. Interessenten konnten einen 20-minütigen, kostenlosen Gesundheitscheck vornehmen lassen, bei dem Blutdruck, Puls und Körpermaße analysiert wurden. Die Ergebnisse fließen in ein mehrjähriges Forschungsprojekt ein.

Von Laura Görner

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