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Teltow-Fläming Purple Schulz begeistert das E-Werk
Lokales Teltow-Fläming Purple Schulz begeistert das E-Werk
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00:27 15.03.2018
Purple Schulz, ein mitreißender, singender Geschichtenerzähler. Quelle: Foto: Gudrun Ott
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Zossen

Er war nicht das erste Mal in Zossen, der Ausnahmemusiker Purple Schulz. Am Freitagabend sorgte der Kölner Songschreiber auf der Bühne des E-Werks bei seinen Fans erneut für Gänsehautfeeling. Gemixt war das Programm mit Titeln vom neuen Album „Der Sing des Lebens“, aber auch Altbewährtes wie „Kleine Seen“ oder „Verliebte Jungs“ präsentierte der Multiinstrumentalist und Entertainer.

Mit seinen 61 Jahren hat er nichts von seinem früheren Charme eingebüßt. Im Gegenteil. Er wirkt immer noch wie der verliebte Junge von einst. Stimmgewaltig und verführerisch. Sein Publikum schätzt die tiefsinnigen Texte, ihre Aktualität und den lockeren Plauderton, mit dem er zu unterhalten versteht, etwa, wenn er von seiner Familie oder seiner Kindheit im Schatten der Domtürme erzählt. „Mein Abenteuerspielplatz waren die Trümmer der zerbombten Stadt.“

Passagen aus der Biografie „Sehnsucht bleibt“

Er hat seine Biografie geschrieben, aus der er eine Episode vorlas. „Sehnsucht bleibt“ ist eine sehr persönliche Reise durch vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens. Es ist seine Suche nach Wärme und Harmonie, die sich auch in seinen Songs widerspiegelt. Wie etwa in dem Hit „Sehnsucht“ und dem wohl bekanntesten Schrei: „Ich will hier raus!“

Neben Purple Schulz brillierte ein unvergleichlich virtuos Gitarre spielender Markus Wienstroer. Da hätte man gerne mehr als nur ein Solo gehört. Markus Wienstroer komponiert unter anderem Filmmusiken und hat auch die Musik zum Titel „Das ist die Zeit“ geschrieben. Den Text dazu habe er gemeinsam mit seiner Ehefrau Eri am Küchentisch unmittelbar nach dem Terroranschlag in Berlin verfasst, so Schulz. Er beschwor den lieben Gott, „lass doch mal ein Wunder geschehen“ und sang „wir werden das schaffen, das hat schon Mutti gesagt“.

Fans erklatschen mehrere Zugaben

Der Wünsdorfer Jörn Fischer mag die markante Stimme von Purple Schulz, seiner Mutter Ingrid Schulz gefällt, dass er sich mit seinen Texten politisch positioniert. Petra Neubert aus Zossen, sie erlebte ihn erstmals im Konzert, zeigte sich beeindruckt.

Das Publikum wollte den Musiker nicht gehen lassen, erklatschte sich mehrere Zugaben. „Ich hab Feuer gemacht, ich hab Feuer gemacht“, sang Purple Schulz zu guter Letzt gemeinsam mit seinen Fans. Es war das Mantra des Abends.

Von Gudrun Ott

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