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Putzaktion in Luckenwalde

Kreisstadt Putzaktion in Luckenwalde

50 Bürger haben sich am Sonnabend an der Kampagne für ein „Sauberes Luckenwalde“ beteiligt. Die Stadt hatte zum Frühjahrsputz aufgerufen. Unter den Helfern waren auch einige Stadtverordnete, um die „Luckenwalder Dreckeckchen“ zu säubern.

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Auch die Linken-Stadtverordnete Sabine Bölter (l.) und Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD, M.) säuberten die Stadt.

Quelle: Butsch

Luckenwalde. Dass ausgerechnet die Bürgermeisterin für Dreckecken in Luckenwalde sorgte, war natürlich ein Scherz, wenn auch mit ernsthaftem Hintergrund. Frohnatur Elisabeth Herzog-von der Heide hatte Nussecken gebacken, diese als „Luckenwalder Dreckeckchen“ benannt, sie auf einer ausgebreiteten Stadtkarte verstreut und am Sonnabendmittag mit den Worten serviert: „(ver)putzen Sie sie weg!“ Und das ließen sich die Leute nicht zweimal sagen. Sie griffen zu, nachdem sie gerade zuvor schon so manchen Dreck auf Straßen und Plätzen weggeputzt hatten.

50 Luckenwalder waren am Sonnabend dem Aufruf der Stadt zur Teilnahme am Frühjahrsputz gefolgt – unter ihnen viele Stadtverordnete. Kurz vor 10 Uhr waren sie vom Amtsleiter des Bauhofs Frank Dunker auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus begrüßt, mit Putz-Gerät ausgerüstet und in Trupps aufgeteilt worden.

Ehe sie ausschwärmten, machte Dunker auf Sinn und Zweck der Aktion aufmerksam. Der gemeinschaftliche Frühjahrsputz sei in Hinblick auf die 800-Jahr-Feierlichkeiten Teil der Kampagne „Sauberes Luckenwalde“. „Wir wollen heute ein Beispiel geben und alle Luckenwalder herausfordern, auch in ihrem privaten und öffentlichen Umfeld für den Frühling Platz zu machen.“

Einzelne nahmen diese Herausforderung schon am Sonnabend an. So waren in der Bergsiedlung einige Bürger in Eigeninitiative zugange, Ordnung an öffentlichen Plätzen zu schaffen, auch in einigen Kleingartenanlagen wurde mit dem Putz begonnen. Mitglieder des Luckenwalder Angelvereins holten Flaschen, Fahrradteile und Geäst aus der Nuthe.

Indes ging es auch im Stadtgebiet zur Sache. Die Trupps sammelten Unrat an den Ortseingängen und vom Bahndamm in der Bahnhofstraße. Buswartehäuschen wurden mit neuer Holzschutzfarbe versehen. Im Nuthepark und auf dem Boulevard wurden zu hunderten Aufkleber von Lichtmasten und Abfallbehältern gekratzt. Kleine illegale Müllkippen im Stadtgebiet wurden beräumt und im Stadtpark der Herbst- und Winterdreck zusammengeharkt und aufgeladen.

Am Ende der Einsätze im Stadtgebiet waren drei Transporter des Bauhofs voll mit Unrat beladen. Mittags trafen sich alle Teilnehmer auf dem Feuerwehrhof. Dort reichten Feuerwehrleute Grillwürstchen zur Stärkung nach getaner Arbeit. Und auch die letzten „Luckenwalder Dreckeckchen“ wurden genüsslich beseitigt.

Von Matthias Butsch

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