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Rad-Varianten zur 800-Jahr-Feier

Kunstwerk zu Luckenwaldes Jubiläum Rad-Varianten zur 800-Jahr-Feier

An die Bedeutung des Rades für die Stadt Luckenwalde soll zum 800-jährigen Bestehen im nächsten Jahr erinnert werden. Die Künstler Armgard und Manfred Stenzel haben den Auftrag, ein neues Kunstwerk „Rad“ zu gestalten. Vier Varianten haben sie nun vorgestellt.

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Die vier Modelle der Luckenwalder Künstler Armgard und Manfred Stenzel für das geplante Kunstwerk „Rad“

Quelle: Stadt Luckenwalde

Luckenwalde. Die Vorbereitungen zur 800-Jahr-Feier der Stadt Luckenwalde 2016 sind in vollem Gange. Ein bleibendes Zeugnis des Jubiläumsjahres soll das neue Kunstwerk „Rad“ werden, mit dessen 15 000 Euro teurer Gestaltung die Luckenwalder Künstler Armgard und Manfred Stenzel beauftragt wurden. „Das Rad ist eine der wichtigsten Erfindungen der Kulturgeschichte“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) im städtischen Kulturausschuss. Es sei ein Symbol für Bewegung, Wiederholung und Nebeneinander, für Aufstieg, Wiederkehr und Reise und habe zur Stadt eine direkte Beziehung.

Die beiden Künstler stellten ihre Ideen in vier verschiedenen Modellen im Maßstab 1:10 im Ausschuss vor. Manfred Stenzel verwies noch einmal auf die Symbolik des Rades: „Es ist ein Synonym für Kräfte, die sich vertikal und horizontal bewegen. Viele kennen die Begriffe Glücksrad, Rad des Lebens und Rad der Geschichte“, erläuterte Stenzel, „das Rad steht aber auch für Kopfarbeit und kreisende Gedanken.“

Variante 1 zeigt ein dreirädriges Modell. Das rote Rad biete eine Assoziation zur Dampflok, das blaue zeige eine der Stadtfarben und das Speichenrad symbolisiere das Fahrrad. Modell 2 ist ein siebenteiliges Rad. Auffällig sind je ein großes Rad in Rot und Silber. Die Achsen können mechanisch per Hand gedreht werden. Für Modell 3 und 4 zeichnete vor allem Armgard Stenzel verantwortlich. Variante 3 beinhaltet fünf Räder aus Edelstahlblech. „Sie werfen je nach Lichteinfall unterschiedliche Schattenbilder“, erklärte die Künstlerin. Modell 4 sieht eine drei Meter hohe Stele in Form einer Spirale aus gelochtem Edelstahlblech vor. „Von weitem wirkt das wie eine abstrakte Kiefer und assoziiert eine Aufwärtsbewegung – als Symbol für die Entwicklung der Stadt“, sagte Armgard Stenzel.

Das Kunstwerk soll am Bahnhofsvorplatz aufgestellt werden. Die Ausschussmitglieder hatten die Qual der Wahl. Heidemarie Migulla (Linke) gefiel das Modell 2, sie wünschte sich aber, dass man dort nicht nur die Achsen, sondern auch die Räder drehen könnte. Christoph Guhlke (CDU) plädierte für die künstlerische Freiheit. „Ein nachgeschalteter Wettbewerb zwischen den vier Modellen ist nicht zielführend. Die Künstler sollten selbst entscheiden“, sagte er. Diese favorisieren selbst das siebenteilige Rad mit integrierter „800“. Diese Variante soll nun weiterverfolgt werden.

Von Elinor Wenke

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