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Teltow-Fläming Radweg braucht überregionalen Rahmen
Lokales Teltow-Fläming Radweg braucht überregionalen Rahmen
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19:55 14.07.2016
Bürgermeister Andreas Igel (SPD/r.) erklärt Landrätin Kornelia Wehlan (Linke/2.v.r.), das Problem, warum Ludwigsfelde nicht allein für Radwege an den Landstraßen im Ortsteil kämpfen sollte. Mit dabei auf der Straße ins Naturschutzgebiet: Kreisdezernenten und Ortsbeirat. Quelle: Jutta Abromeit
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Gröben

Eine erweiterte Strategie, um dem Ludwigsfelder Ortsteil Gröben zu einer Radweg-Anbindung zu verhelfen, schlägt Bürgermeister Andreas Igel (SPD) vor. Bei einem Treffen mit der Verwaltungsspitze des Kreises und dem Ortsbeirat im Gröbener Kiez auf der Verbindungsstraße nach Tremsdorf erklärte er: „Wenn wir einen Radweg nur für die Ortsteilbewohner und als Schulwegsicherung fordern, sind wir eine Kommune unter tausend und werden vielleicht irgendwann mal berücksichtigt.“ Führe Ludwigsfelde jedoch mit dem Kreis, den Nachbarkommunen und Nachbarregionen den Ausbau touristischer Pfade ins Feld, mit Anbindung der Fläming-Skate nach Potsdam und Berlin, dann, so Igel, habe man deutlich bessere Karten. Seine Philosophie: „Wir sind nicht so attraktiv wie der Süden des Kreises, wir sind Durchfahrtstation an den Nord-Süd-Achsen. Aber wir können diese Trassen attraktiv machen.“ Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) sagte zu solch Überlegungen und angesichts des regen Verkehrs über die mehr nach Feldweg aussehende Landesstraße: „Wir holen den Leiter des Straßenverkehrsamtes mit ins Boot.“Wie berichtet hatte der Ortsbeirat wochenlang über diverse Ebenen auf die Radfahrer-Gefahr aufmerksam gemacht, auch mit einer Fahrraddemo. Jetzt kümmert er sich um Schrottfahrräder, die entlang der Defizit-Strecke an Bäume gebunden sind und die fehlenden vier Kilometer Radweg täglich im Bewusstsein halten sollen.

Letzte Station Gröben

Gröben war am Mittwoch nach Besuchen des Stadtzentrums, der Daimler-Oberschule, der Ludwigsdorf-Baustelle und des Elektro-Großhändlers Obeta im Industriepark für Landrätin und Kreis-Dezernenten die letzte Station eines Ludwigsfelde-Tages. Wehlans Fazit: „Hier stimmt ja alles, hier steppt wirklich der Bär.“ Die Kommune sei äußerst erfolgreich. Deshalb habe sie wohltuend wahrgenommen, dass es auch für die boomende Stadt im Alltag um ganz irdische Probleme gehe. „Wir haben uns beim Arbeitsgespräch während des Mittagessens über drei große Komplexe verständigt – über die Fachkräftesicherung, über die Kommunalfinanzen unter Großkreis-Bedingungen und über die soziale und bildungspolitische Infrastruktur.“ Da habe die Stadt dieselben Probleme wie alle anderen Kommunen zu lösen, und das sei am besten gemeinsam hinzubekommen. „Deshalb war dieser Tag wichtig für unsere Arbeit“, erklärte die Landrätin.

Von Jutta Abromeit

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