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Radweg von Sputendorf nach Struveshof geplant

Kooperation Radweg von Sputendorf nach Struveshof geplant

Die Stadt Ludwigsfelde und die Gemeinde Stahnsdorf wollen gemeinsam den unbefestigten Weg von Sputendorf zum Bahnhof Struveshof ausbauen. Dort ist ein Radweg geplant, der die Anbindung des Bahnhofs verbessern soll. Außerdem wird so die touristische Anbindung verbessert.

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So sieht der bei Fußgängern und Radfahrern beliebte Feldweg von Struveshof nach Sputendorf zurzeit von der Ludwigsfelder Seite aus.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Die Gemeinden Ludwigsfelde und Stahnsdorf wollen vielleicht schon im kommenden Jahr einen alten Landwirtschaftsweg zwischen Sputendorf und dem Ludwigsfelder Stadtteil Struveshof für Radfahrer und Wirtschaftsfahrzeuge ausbauen lassen.

Dieser knapp zwei Kilometer lange Weg soll auch touristisch erschlossen werden. Derzeit wird er von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt, aber auch von Reitern und Spaziergängern, Ludwigsfelder Radfahrer nutzen ihn als kurze und autofreie Verbindung Richtung Wannsee. Und von der anderen Seite aus fahren seit Inbetriebnahme des neuen Bahnhaltepunktes Struveshof viele Sputendorfer mit dem Fahrrad dorthin.

Anbindung an überregionale Fahrradwege

Außerdem schließt der Weg an überregionale Radwege an. Deshalb sind sowohl der Sputendorfer Ortsvorsteher Rolf-Denis Kupsch als auch der Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel (SPD) davon überzeugt, dass diese Verbindung gut angenommen wird. Bei der Aufstellung des Stahnsdorfer Bürgerhaushaltes 2015 hatte der Gemeinderat beschlossen, die ersten sechs Maßnahmen mit den meisten Stimmen umzusetzen, dieser Radweg gehört dazu.

Und Igel erklärt: „Wir sprechen mit der Gemeinde Stahnsdorf zurzeit über den Entwurf einer Kostenteilungsvereinbarung entsprechend den Gemarkungsanteilen.“ Diese Vereinbarung sieht vor, dass Ludwigsfelde für die etwa 280 Meter Anteil an dem Weg ein Fünftel der Kosten trägt. „Diesen Betrag möchte ich auf jeden Fall im Haushaltsplan-Entwurf für 2017 drin haben“, so der Bürgermeister. Diese Radanbindung sei nicht nur zur Region TSK (Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow) wichtig, so Igel; „sie ist auch ein Baustein für die künftige Anbindung der Fläming-Skate an Potsdam und Berlin.“ Derzeit ist der Weg nur auf 500 Metern vor Sputendorf mit Betonplatten ausgelegt. Der Rest ist unbefestigt und verwandelt sich nach Regengüssen in Schlammwüsten. Einzige Alternative sei ein acht Kilometer langer Umweg über Genshagener Heide, heißt es.

Neuer Weg auf vorhandener Trasse

Der neue Rad- und Wirtschaftsweg soll auf der vorhandenen Trasse geführt werden, um die Natur zu schonen, Baumfällungen möglichst zu vermeiden und letztendlich auch Kosten zu sparen. Trotzdem müssten einige Grundstücksstreifen von Privateigentümern gekauft werden, sagte Diplomingenieur Jörn Blank, Geschäftsführer des Stahnsdorfer Ingenieurbüros Aqua-Plan, als er die Ausbauplanung zur jüngsten Sitzung im Stahnsdorfer Bauausschuss vorstellte.

Nach dem Entwurf dieses Büros sollen die alten Betonplatten aufgenommen und es soll der gesamte Weg 3,50 Meter breit mit einer Schotterschicht und einer Asphaltdecke ausgebaut werden. Für Landwirtschaftsfahrzeuge sollen Ausweichmöglichkeiten im Begegnungsverkehr geschaffen werden. Eine geplante Straßenbeleuchtung für 119 000 Euro wird aus Kostengründen verworfen. Da am Weg niemand wohnt, würden wohl auch keine Anlieger an den Kosten beteiligt, sagte Blank.

Von Jutta Abromeit

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