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Ranger führen durch den Wald

Personal im Naturpark Nuthe-Nieplitz Ranger führen durch den Wald

Der Naturpark Nuthe Nieplitz ist jetzt mit vier Naturparkwächtern besetzt – drei junge Ranger sind neu. Zu tun gibt es genug. Ihre Aufgaben erstrecken sich auf dem gesamten Gebiet des Naturschutzes einschließlich Tierschutz und Landschaftspflege.

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Ingo Höhne, Karsten Voigt, Helma Kipsch, Kordula Isermann und Corinna Zick auf dem Dobbrikower Weinberg (v.l.).

Quelle: Margrit Hahn

Dobbrikow. Der Naturpark Nuthe-Nieplitz verfügt wieder über eine vollständige Naturwachttruppe. Nachdem Peter Schubert und Norbert Thäler in den Ruhestand gegangen sind, blieben die Stellen monatelang unbesetzt. Hinzu kam, dass Anna Futterer ihr Erziehungsjahr in Anspruch nahm, sodass Ingo Höhne zusehen musste, wie er allein zurechtkam. Doch mit drei neuen jungen Rangern ist der Naturpark Nuthe-Nieplitz jetzt wieder gut aufgestellt: Corinna Zick, Helma Kipsch und Karsten Voigt kümmern sich um die Naturpflege und Bildungsangebote.

„Am besten wäre gewesen, die jungen Leute wären zu uns gekommen, als Peter Schubert und Norbert Thäler noch da waren. Da hätten sie besser eingearbeitet werden können“, sagt Kordula Isermann, Teamleiterin Naturpark Nuthe-Nieplitz. Andererseits sehen sie und Gebietsleiter Ingo Höhne darin auch eine Chance für die jungen Leute, unabhängig ihr Revier zu erkunden. „Ich bin auf jeden Fall glücklich über so viel Engagement, Motivation und die vielen neuen Idee der jungen Leute“, sagt Isermann erleichtert.

Naturwächter sind Mittler zwischen Mensch und Natur. Zu ihren Aufgaben gehören neben Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Gebietskontrolle auch Landschaftspflege und Artenschutzmaßnahmen. Am Stützpunkt in Bardenitz sind Ingo Höhne und Helma Kipsch tätig. Von Dobbrikow aus schwärmen Corinna Zick und Karsten Voigt aus.

Auch im Schullandheim sind sie einmal im Monat. Sie unternehmen mit den Kindern Wanderungen oder zeigen Junior-Rangern den Naturpark. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder nicht nur schauen, sondern auch selbst aktiv werden wollen. Bei Wanderungen mit Tierbeobachtungen wird somit zum Beispiel auch der Wald aufgeräumt.
Dass auch am Wochenende Führungen oder Arbeitseinsätze anstehen, stört die Naturwachtmitarbeiter nicht. Erst vor kurzem packten sie im Seddiner Moor tatkräftig mit an. „Ich habe Geo-Ökologie studiert und nie gedacht, dass es so eine perfekte Stelle für mich geben würde“, sagt Karsten Voigt. Der 29-Jährige hat vor Jahren einen Angel- und den Jagdschein gemacht und war im Umweltschutz aktiv. Er interessiert sich für Biber und weiß, dass er sich damit nicht nur Freunde macht. Um Naturfreunden zu zeigen, wie und wo Biber leben, will er im April Biberführungen anbieten.
Helma Kipsch ist Fledermausexpertin. Sie hat im Naturpark ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert und wusste, was auf sie zukommt. Die 33-Jährige hat Naturschutz und Landschaftsplanung studiert und kennt alle 18 Fledermausarten im Land Brandenburg. „Allein auf dem Dobbrikower Weinberg sind elf verschiedene Arten zu Hause“, berichtet sie.

Corinna Zick wohnt noch in Potsdam, will aber hier in der Region heimisch werden. Ihr Studium bezog sich auf Landschaftsnutzung und Naturschutz. „Jetzt habe ich meinen Traumjob gefunden“, schwärmt sie.

Von Margrit Hahn

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