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Rangsdorf Diskussion über Parkplatz für neues Möbelhaus
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Diskussion über Parkplatz für neues Möbelhaus
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19:09 10.07.2018
Der Parkplatz des Roller-Möbelmarktes in Rangsdorf ist nur selten voll. Mit dem neuen Möbelhaus soll sich das ändern. Quelle: Christian Zielke
Rangsdorf

Sorgen um einen Parkplatz muss sich kein Kunde des Roller-Möbelmarktes in Rangsdorf machen. Wenn dort wie geplant ein größeres Möbelhaus mit XXX-Lutz und Mömax eröffnet, könnte sich die Situation verändern. Der Rangsdorfer Bauausschuss diskutierte am Dienstag darüber, wie viele Stellplätze für das künftige Möbelhaus nötig sind.

Laut Stellplatzsatzung der Gemeinde müsste das künftige Möbelhaus fast 2800 Parkplätze haben. Die österreichische Kette XXX-Lutz geht in ihren Planungen von 760 Plätzen aus. In einem städtebaulichen Vertrag möchte die Gemeinde auf einen finanziellen Ausgleich für die Differenz der rund 2000 Parkplätze verzichten. Nicht alle Ausschussmitglieder wollten diesen Vorschlag mittragen.„Wenn ein neuer Markt entsteht, dürfte der Parkplatz wesentlich voller sein als jetzt“, sagte Tassilo Soltkahn (CDU). Er forderte vom Investor ein Konzept für die Verkehrserschließung samt Nachweis, dass 760 Plätze ausreichend sind.

Ungeklärte Erschließung zum Gewerbegebiet

Diskussionen gab es auch um die Verkehrserschließung. Ralph Brockhaus (SPD) forderte eine stärkere Beteiligung des Möbelhauses am geplanten Umbau der Zufahrten zum Südring-Center. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) erinnerte die Ausschussmitglieder daran, dass die Gemeindevertretung ein solches Konzept für das geplante Logistikzentrum Am Spitzberg/ Theresenhof sowohl durch die Investoren selbst als auch durch die Gemeinde abgelehnt hatte.

Würde die Gemeinde auf eine Einhaltung ihrer Stellplatzsatzung bestehen, müssten die Investoren 4,9 Millionen Euro Ablöse zahlen, damit die Gemeinde anderswo Parkflächen schafft. „Jeder neue Parkplatz ist ein Stück versiegelte Fläche, die der Natur verloren geht“, sagte Rocher.

Hoffnung auf zusätzliche Busverbindungen zum Südring-Center

Stephan Wilhelm (SPD) verwies auf eine Regelung, wonach die Ablöse für Stellplätze auch zur Förderung des öffentlichen Verkehrs genutzt werden kann. Durch zusätzliche Busverbindungen könnte sich der Autoverkehr zum Südring-Center verringern, so seine Hoffnung. Der geplante Vertrag sieht vor, dass sich das Möbelhaus mit 6000 Euro im Jahr am Busverkehr beteiligt.

Reinhard Beier, sachkundiger Einwohner, sprach sich dafür aus, das Südring-Center fahrradfreundlicher zu gestalten. Zur nächsten Bauauschusssitzung am 21. August sollen die Fraktionen Vorschläge zum Vertrag machen.

Von Christian Zielke

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