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Rangsdorf Workcamp-Teilnehmer im Gutspark trotzen der Hitze
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Workcamp-Teilnehmer im Gutspark trotzen der Hitze
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07:12 28.07.2018
Die Teilnehmer des Workcamps 2018 im Gutspark Groß Machnow Quelle: Melanie Breitkopf
Groß Machnow

Das Internationale Workcamp im Gutspark in Groß Machnow ist in vollem Gange. Die 15 Jugendlichen trotzen der Hitze und halten an ihren gesetzten Zielen fest. Auch wenn man aufgrund des Wetters nun eine ergebnisoffene Einstellung an den Tag lege, wie Markus Mohn vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg erklärt. „Wir schaffen so viel, wie wir schaffen“, sagt er während die Jugendlichen am Vormittag gegen 10 Uhr schon fleißig bei der Arbeit sind.

Teilnehmer aus neun Nationen

Die zwischen 16 und 26 Jahre alten Teilnehmer kommen aus neun verschiedenen Nationen: Armenien, China, Italien, Mexico, Rumänien, Russland, Serbien, Spanien und Deutschland. Sie alle wollen sich in der Zeit während des Camps vom 21. Juli zum 12. August für die Natur und die Landschaft engagieren.

Erste Erfolge der Arbeit sind zu sehent Quelle: Melanie Breitkopf

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf einem ungenutzten Gebiet hinter dem Gutspark in Groß Machnow. Ziel ist es, eine Verbindung zum Gutspark herzustellen und eventuell einen Bauerngarten anzulegen, der auch von der benachbarten Schule genutzt werden könnte. Während auf dem Areal einst Stallanlagen standen, wuchert hier heute nur noch meterhohes Unkraut. Einige Leute nutzen diesen Ort sogar zur Ablagerung von Müll. Das soll sich jetzt ändern. „Wir wollen diesem Streifen Struktur geben und ihn nutzbar machen“, sagt Markus Mohn.

Die Teilnehmer des Workcamps in Groß Machnow bei der Arbeit Quelle: Melanie Breitkopf

Während der ersten Aufräumarbeiten haben die Teilnehmer vor allem mit der Beseitigung von Brennnesseln und Indischem Springkraut zu kämpfen. Die Jugendlichen haben trotz der Hitze sichtlich Spaß an der gemeinschaftlichen Arbeit. Es wird viel gelacht, einige Teilnehmer haben über ihre Handys Musik angemacht. Der Kreativität sind außerdem keine Grenzen gesetzt. „Jeder darf seine eigenen Ideen einbringen“, sagt Markus Mohn. Die Devise lautet: „Gemeinschaftszielfindung.“

Gemeinsame Besuche in Berlin

Neben der vierstündigen Arbeitszeit am Vormittag warten viele weitere Aktionen auf die Teilnehmer des Camps. Es wird gemeinsam gekocht und auch einige Ausflüge nach Berlin stehen auf dem Plan. Bei Führungen durch den neuen Flughafen und den Reichstag oder dem Besuch der Gedenkstätte der Berliner Mauer haben die Jugendlichen die Möglichkeit, die Stadt Berlin besser kennenzulernen.

Viele Gesprächsthemen

Viel Arbeit in der Hitze Quelle: Melanie Breitkopf

Auch am Nachmittag und in den Abendstunden ergeben sich, allein durch die verschiedenen Kulturen, die hier aufeinandertreffen, viele interessante Gesprächsthemen. Für den Betreuer Markus Mohn ist das Camp in jedem Jahr wieder eine neue Herausforderung: „Das spannende für mich ist, dass es jedes Jahr eine andere Gruppe is.“, sagt er und bezeichnet die drei Wochen als die schönste Zeit vom Arbeitsjahr. Besonders freut ihn, dass einige ehemalige Camp-Teilnehmer noch immer Kontakt zueinander pflegen oder sogar zum Studieren nach Berlin gezogen sind.

Begeisterung bei den Teilnehmern

Auch die diesjährigen Teilnehmer freuen sich über die vielen Möglichkeiten, die ihnen das Workcamp bietet. Die 17-jährige Margherita aus Italien findet: „Es ist toll auf diese Weise den Sommer verbringen zu dürfen.“ Auch die beiden 16-jährigen Schülerinnen Celina und Svenja aus der Nähe von Münster sind begeistert. „Wir wollen Kontakte knüpfen, Urlaub machen, unser Englisch verbessern und der Allgemeinheit etwas Gutes tun.“, sagen die Beiden. Besonders toll finden sie die Gemeinschaft der Gruppe und freuen sich über ihren Arbeitsfortschritt: „Wir sind schon ganz schön weit gekommen!“. Und dann gibt es in einer wohlverdienten Pause für jeden zur Abkühlung ein Eis.

Von Melanie Breitkopf

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