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Rangsdorf Kunstwerke unter dem Hammer
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19:37 02.12.2018
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Liz Mields-Kratochwil,Künstlerin Elli Graetz und Gedok-Vorsitzende Gerlinde Förster (v.l.) versteigern ein Gemälde. Quelle: Melanie Breitkopf
Rangsdorf

Auf der traditionellen Kunstauktion der Gedok Brandenburg wurden am Samstagnachmittag 38 Werke verschiedener Künstler versteigert. Ab 15 Uhr versammelten sich interessierte Bürger und Kunstliebhaber dafür im Rathaus Rangsdorf in der Seebadallee. Das Besondere an der Auktion ist, dass alle Arbeiten von den jeweiligen Künstlern gespendet werden und der daraus hervorgehende Erlös für anstehende Projekte der Gedok verwendet wird.

„Wir hoffen, dass ein bisschen was zusammenkommt“, sagt Gerlinde Förster, Vorsitzende der Gedok. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft im nächsten Jahr sei ein kleiner Etat nötig, um weitere Projekte realisieren zu können. „Wir wollen das Geld der Auktion für einen Katalog nutzen“, so Förster.

Malerei, Grafik, Fotografien

Die 38 Kunstwerke der Auktion könnten verschiedener nicht sein. Von Malereien, Grafiken, Fotografien und Materialbildern bis hin zu kleinen Gegenständen aus Porzellan oder Ton – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Werke stammen von 31 verschiedenen Künstlern, die alle Mitglieder der Gedok sind. Mehrere von ihnen seien sogar Kunstpreisträger, sagt Gerlinde Förster. Bereits am Donnerstag und Freitag bestand die Möglichkeit, die Werke in der Galerie „Kunstflügel“ zu besichtigen und vorab ein schriftliches Gebot abzugeben.

Mittlerweile hat die Veranstaltung Tradition. Nachdem die Auktion lange im Südring-Center ausgetragen wurde, ist sie nun im Rangsdorfer Rathaus zuhause. „Wir freuen uns besonders, dass das Rathaus die Veranstaltung sofort aufgenommen hat“, sagte Gerlinde Förster. Der Saal füllte sich am Sonnabend allerdings nur langsam. Bis zum Auktionsbeginn blieb den Gästen noch etwas Zeit für Gespräche und dafür, den Auktionskatalog noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Bewunderung für die Künstler

Einige Besucher nutzten die Auktion auch für die Besorgung von Weihnachtsgeschenken, während andere aus reinem Interesse an der Veranstaltung teilnahmen, ohne aktiv mitzubieten. So wie Günter Kobow: „Ich bin allgemein interessiert, was die Leute können und womit sie sich beschäftigen“, sagte er. „Ich bewundere die Künstler, vor allem die Amateure, für das, was sie so zustande bringen.“

Gerlinde Förster und Liz Mields-Kratochwil übernahmen die Moderation. Unter den Gästen befand sich auch die Künstlerin Elli Graetz, die eins ihrer Werke für die Auktion zur Verfügung gestellt hatte.

Bevor es losging, erklärte Gerlinde Förster die Regeln der Auktion. Dann wurde in alphabetischer Reihenfolge jedes Werk mit seinen Besonderheiten und seiner Geschichte vorgestellt und anschließend versteigert. Gab es kein Gebot, wurde das Werk zunächst zur Seite gestellt. Musikalische Beiträge von Philipp Badenhoop am Keyboard und dem Akkordeon-Trio „Klangfarben“ rundeten die Auktion ab.

Die Atmosphäre während der Auktion motivierte die Gäste der Veranstaltung zum Bieten. Am Ende fanden über die Hälfte der Arbeiten einen neuen Besitzer, wobei die Preise meist höher ausfielen als die Startgebote. Den Höchstpreis erzielte ein Gemälde von Christine Hielscher, welches für 190 Euro versteigert wurde.

Von Melanie Breitkopf

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