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Rangsdorf Rangsdorf will Handballzentrum werden
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Rangsdorf will Handballzentrum werden
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16:13 11.01.2019
Die Einfliegerhalle des ehemaligen Bücker-Flugzeugwerks in Rangsdorf. Auf dem Gelände könnte gebaut werden. Quelle: Christian Zielke
Rangsdorf

Die Gemeinde Rangsdorf möchte sich als Standort für eine neue Zentrale des Deutschen Handball Bundes (DHB) in Stellung bringen. Laut Medienberichten erwägt der DHB seit einiger Zeit, möglicherweise sein aktuelles Hauptquartier in Dortmund zu verlassen und ein neues, größeres Handballzentrum zu bauen.

Rangsdorf ist eine Handballhochburg. Wir haben hier beste Bedingungen für eine moderne DHB-Zentrale“, sagt Gemeindevertreter Stephan Wilhelm (SPD), der die Idee am Donnerstag im Rathaus präsentierte. Er schlägt das Bücker-Gelände auf dem ehemaligen Flugplatz vor. Dort sei genügend Platz vorhanden. Außerdem biete Rangsdorf eine exzellente Verkehrsanbindung nach Berlin mit der Bahn und dem Auto sowie gleichzeitig ruhige Natur.

DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte im Interview mit der Funke-Mediengruppe davon gesprochen, eine „Heimat für den deutschen Handball mit Halle, Akademie und Geschäftsstelle“ zu suchen. Berlin, Frankfurt oder andere Städte kämen dafür infrage.

Handball-Tradition in Rangsdorf

Gemeindevertreter Wilhelm glaubt, dass auch Rangsdorf eine Chance hat. Zumal Handball im Ort eine gewisse Tradition besitzt. Zu DDR-Zeiten gewann die Rangsdorfer Damen-Handballmannschaft zweimal die Meisterschaft und auch im Jugendbereich konnten einige Erfolge gefeiert werden.

Bis heute sind viele Rangsdorfer dem Handball verbunden. Der SV Lokomotive Rangsdorf gilt als einer der größten Sportvereine im Landkreis Teltow-Fläming, die Abteilung mit den meisten Mitgliedern: Handball.

Chancen stehen nicht schlecht

Damit der DHB tatsächlich in Rangsdorf landen könnte, muss allerdings noch der Eigentümer des Bücker-Geländes, die Firma Terraplan, einwilligen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn auf dem alten Flugplatz war ohnehin der Bau von Sport- und Bildungsstätten geplant. In der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag gaben Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Jan Hildebrandt (SPD), bereits ihre Zustimmung.

Wilhelm möchte noch in den nächsten Tagen einen Brief an den DHB-Präsidenten schreiben, in dem sich die Gemeinde Rangsdorf formlos als Standort bewirbt. „Ob es gelingt, kann ich nicht sagen. Wir werden sicherlich nicht die Einzigen sein, die es probieren“, sagt er. Aber ohne einen Versuch, gäbe es nicht einmal eine theoretische Chance auf Erfolg.

Von Jonas Nayda

„Es wird auf jeden Fall sportlich“, sagt Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) zu all den Vorhaben, die seine Gemeinde 2019 plant. Mit den Beschlüssen seiner Gemeindevertreter ist er nicht immer einverstanden.

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