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Rangsdorf Unterstützung fürs Knirpsenland
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18:58 04.12.2018
Freuen sich über die Spende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse: Sonja Fischer, die Vorsitzende des Fördervereins der Kita Knirpsenland in Groß Machnow, Antonia Schlaefereit und Andrea Heimann (Kita-Erzieherinnen) und Maria Lademann (v.l., 2. Vorsitzende des Fördervereins). Quelle: Christian Zielke
Groß Machnow

 Riesige Freude in Groß Machnow: Der Förderverein der Kita Knirpsenland hat in der vergangenen Wochen eine großzügige Spende von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) überreicht bekommen. Im Beisein von Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) überbrachten MBS-Vorstandschef Andreas Schulz und die Luckenwalder Filialdirektorin Monika Thinius die frohe Botschaft.

Über die genaue Höhe haben alle Seiten Stillschweigen vereinbart. „Man kann aber sagen, dass wir sehr gut bedacht wurden“, sagt Sonja Fischer, die Vorsitzende des Fördervereins. Das Geld reicht aus, um das geplante Bildungsprojekt umzusetzen und das Außengelände zu verbessern. Dort sollen sich – genau wie im Gebäude – die sieben verschiedenen Bildungsbereiche wiederfinden, in denen die 80 Kinder lernen und ausprobieren können.

Kinder lernen in sieben Bereichen

„Wir fördern Sprache, Logik, Bewegung, Musik, Mechanik, Wissenschaft und soziale Bezüge“, sagt Erzieherin Andrea Heimann. Jeder Raum im Kindergarten bedient einen Bereich. In der Spielküche können die Kinder „Familie“ spielen, in einem anderen Raum bauen, toben oder kleine Aufgaben lösen.

Das Außenspielgelände soll mit dem Geld der Sparkasse verschönert werden. Quelle: Christian Zielke

Vom kommenden Frühjahr an wird der Garten zur großen Freiluft-Experimentierfläche. Hölzerne Pferde sollen Rollenspiele anregen und die Balance trainieren. Siebe, Trichter und eine Waage für den Sandkasten sollen ein Gefühl für Mengen und Gewicht vermitteln. Mit Steckbausteinen können die Kinder zu Baumeistern ihrer eigenen Häuser oder Tunnel werden. Das beste: Die Neuanschaffungen sind für alle Altersbereiche von der Krippe bis zur Vorschule geeignet.

Förderverein hat sich erst 2016 gegründet

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, seit sich Sonja Fischer und einige Eltern zusammengetan und den Förderverein für die Kita Knirpsenland gegründet haben. „Es fehlte an allen Ecken und Enden“, sagt sie. Der Träger, die evangelische Kirchengemeinde, habe nur Geld für das Allernötigste. Schönheitsreparaturen und größere Anschaffungen geschehen oft auf Initiative von Eltern hin.

Als sie von der Spendenmöglichkeit der MBS erfuhr, bewarb sich Marie Lademann, die zweite Vorsitzende des Vereins, kurzerhand um das Geld. „Ich dachte mir, wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt sie. Dass es klappte – erst recht bei einem jungen Verein mit mittlerweile 26 Mitgliedern – sei eine Sensation. Das Geld komme dort an, wo es gebraucht wird und soll andere Eltern für den Förderverein motivieren.

Fehlendes Engagement der Kirche

Landrätin Kornelia Wehlan, Sonja Fischer, die Vorsitzende des Fördervereins, Erzieherin Anja Reber, Monika Thinius (Filialdirektorin in Luckenwalde) und Andreas Schulz (v.l., Vorsitzender des Vorstandes der MBS) bei der Spendenübergabe am 29. November. Quelle: Stefan Specht Potsdam

„Unser Träger ist leider sehr träge“, sagt Sonja Fischer. Andere Kindereinrichtungen in Rangsdorf seien deutlich besser ausgestattet und moderner eingerichtet. „Wir können froh sein, dass die Erzieher so motiviert sind“, sagt die junge Mutter. Im Gegenzug sind die Erzieher froh über die aktiven Eltern. „Wir sind unglaublich dankbar für die Unterstützung“, sagt Andrea Heimann. Das Geld von der Sparkasse sei ein echter Glücksfall, findet Marie Lademann, es könne aber nur ein Anfang sein. „Hier müsste richtig viel Geld investiert werden.“

Von Christian Zielke

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