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Rangsdorf Spaß mit Entenrennen
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Spaß mit Entenrennen
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19:33 09.09.2018
Abendstimmung nach dem beliebten Entenrennen. Quelle: Andrea von Fournier
Rangsdorf

Zum unbeschwerten Treffen mit Freunden, Bekannten und Gästen aus den Partnerkommunen und zum Genießen der noch schönen Sommertage und -abende lud am Wochenende das 9. Sommerfest der Gemeinde an den Rangsdorfer See. Das Veranstaltungsformat entwickelt sich prächtig. Eine unübersehbare Blechlawine in den Straßen rund um das Festgelände und noch viel mehr Fahrräder kündeten vor allem abends von der Magnetwirkung.

Das Hauptprogramm fand im Strandbad statt, doch rundherum gibt es in jedem Jahr mehr Vereine und Akteure, die Offerten für die zahlreich auch von weither herbeiströmenden Besucher unterbreiten. Es ist Tradition, dass die Partner aus Nordrhein-Westfalen, Italien, Polen und Frankreich im Sommer mit den Rangsdorfern feiern, wie auch die Rangsdorfer zu deren Festen reisen. Diesmal war das 25. Jubiläum der ersten Städtepartnerschaft mit Lichtenau im Landkreis Paderborn zu feiern. Das geschah unter anderem Samstagabend auf der Bühne am See.

Der Landrat von Paderborn erinnert sich an den Start der Partnerschaft

Bemerkenswert, was Manfred Müller, Landrat von Paderborn und damals als Kommunalpolitiker einer der wichtigsten Schmiede dieser ersten Partnerschaft, in seinem Rückblick über die Jahre erzählte. Nach der Wende sollte der Verwaltung in Ostdeutschland unter die Arme gegriffen werden und durch Beziehungen Lichtenaus nach Berlin-Tempelhof „fand“ man Rangsdorf. „Ich dachte, Rangsdorf muss die „Perle Brandenburgs“ sein. Hier wollen wir nicht nur Verwaltungshilfe leisten!“, war Müllers spontane Eingebung beim ersten Besuch. Und dabei blieb es, eine Städtepartnerschaft wurde unterzeichnet und bis heute mit Leben erfüllt.

Fest wurde mit dem neuen Strandbetreiber organisiert

Dass weitere Staaten dazugekommen sind, bezeichnete Müller als Glück im vereinten Europa und Garant für den Frieden. Anschließend mischten sich die Gäste unter das Publikum; auf der Bühne, die am Abend zuvor den Abiturienten und der Schulband unter Frank-Reiner Nowakowski gehörte, machten die Party-Shakers Stimmung. Nach dem Feuerwerk erklangen leise Töne von Sounds of love. Wer wollte, konnte im Seehotel daneben tanzen. Unter den vielen Angeboten für Kinder gefiel auch die Hüpfburg vom „SUP-Center“. Stine, Tochter des Inhabers Jörg Pontow, beaufsichtigte die Jüngsten und kassierte einen kleinen Obulus, den sie dem Förderverein der Oberschule spendet. „Sie fühlte sich so wohl an der Schule“, erklärte der Vater.

In jedem Jahr ist das Entenrennen ein Highlight. „Das war auch diesmal ein Knaller, wir haben über 500 Enten verkauft“, sagte Sandra Jüngst vom Tourismusbüro. Erstmals wurde das Fest gemeinsam mit dem neuen Strandbadbetreiber organisiert. Manchem fehlte die eine oder andere kulinarische Spezialität, was das Fazit eines gelungenen Wochenendes nicht trübte.

Von Andre von Fournier

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