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Rangsdorf Kita streicht Ausflüge wegen Personalnot
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Kita streicht Ausflüge wegen Personalnot
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00:22 14.01.2019
Symbolbild Quelle: picture alliance / dpa
Rangsdorf

Die Situation in der Rangsdorfer Kita „Spatzennest“ wird immer dramatischer. Schon seit Monaten fehlen Erzieher, nun sind zwei weitere Mitarbeiter ausgefallen.

In einem Schreiben an alle Eltern hat die Kita-Leitung am vergangenen Donnerstag verschiedene Maßnahmen erklärt, damit der Betrieb weitergehen kann. „Wir wenden uns in einer äußerst schwierigen Notlage an Sie“, heißt es in dem Brief. Wegen des Personalmangels müssen ab sofort gruppenübergreifende Angebote wie Ausflüge, musikalische Früherziehung oder Chorproben ausfallen.

Wieder Neuigkeiten aus der Kita Spatzennest

Gepostet von Die Rangsdorfer - Bürger für Rangsdorf e.V. am Freitag, 11. Januar 2019

Die Eltern werden aufgefordert, bis Donnerstag, 17. Januar in der Kita die täglichen Betreuungszeiten ihrer Kinder exakt anzugeben. Das sei für die Gestaltung des wöchentlichen Dienstplans dringend notwendig.

Elternvertreter sorgen sich

Elternvertreter Mirko Sänger sorgt sich um die Kita-Kinder. „Es kann nicht sein, dass quasi nur noch eine Minimalvariante der Kita aufrecht erhalten wird“, sagt er. Die Verwaltung wisse bereits seit September vom Personalnotstand.

Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) versucht, die Gemüter zu beruhigen. Er erklärte am Donnerstagabend vor den versammelten Gemeindevertretern, dass in den nächsten Wochen Bewerbungsgespräche für neue Mitarbeiter geführt werden. „Wir hoffen, dass wir das Problem ein Stück weit in den Griff bekommen“, sagt er. Im Februar würde eine neue Auszubildende in der Kita anfangen und im April kehre eine weitere Mitarbeiterin nach längerer Auszeit zurück.

„Kurzfristige Lösungen“ werden beraten

Die Gemeindevertreter kündigten während ihrer Sitzung am Donnerstagabend an, nichtöffentlich über das Thema zu beraten und „kurzfristige Lösungen“ finden zu wollen.

Noch im Dezember hatte Rocher den Eltern der Kita nahe gelegt, ihre Kinder eventuell woanders betreuen zu lassen. Im Notfall müsse die Gemeinde Betreuungsverträge mancher Kinder kündigen oder die Einrichtung teilweise schließen. Eine Elterninitiative war damals kurzfristig eingesprungen, um die Situation zu entschärfen. Mehrere Mütter hatten ehrenamtlich in der Kita mitgearbeitet. 

Von Jonas Nayda

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