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Teltow-Fläming Rathaus soll generalsaniert werden
Lokales Teltow-Fläming Rathaus soll generalsaniert werden
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00:31 17.03.2018
Das Luckenwalder Rathaus stammt aus dem Jahr 1844 und wurde mehrmals erweitert. In den nächsten Jahren soll es saniert werden. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Das Luckenwalder Rathaus soll für 2,65 Millionen Euro generalsaniert werden. Die Architekten Torsten Pelz und Cornelia Seiler-Mielke vom beauftragten Büro „B12 Architekten“ aus Potsdam stellten im Stadtentwicklungsausschuss den Vorentwurf vor.

Von der Stadt gab es dazu drei Hauptvorgaben: Der Brandschutz muss gewährleistet sein, möglichst alle Bereiche des Gebäudes sollen barrierefrei werden und im Erdgeschoss soll ein neues Bürgerbüro seinen Platz finden. „Alle häufig angefragten Dienstleistungen für die Bürger sollen an einer zentralen Stelle angeboten werden“, kündigte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) an.

Neuer Service mit Front-Office und Back-Office

In einem sogenannten Front-Office mit drei Mitarbeitern sollen künftig Melde- und Wohngeldangelegenheiten, aber auch Gebührenbefreiungen, Sozialpassanträge und eventuell Fahrerlaubnisanträge bearbeitet werden. Auch Prozesse rund um Wahlen und Volksbegehren werden dort etabliert. Weitere vier Mitarbeiter werden im Back-Office eingesetzt. „Unser Ziel ist es, dass jeder dieser sieben Mitarbeiter in der Lage ist, im Front-Office zu arbeiten“, sagte die Bürgermeisterin.

„Das heutige Rathaus ist eigentlich aus fünf Gebäuden zusammengesetzt“, erklärte Torsten Pelz. Der Ursprungsbau stammt aus dem Jahr 1844 und wurde mehrmals um einzelne Gebäude erweitert. Als schwierig erweisen sich die Höhenunterschiede durch Treppen, Rampen oder Stufen, das Dachgeschoss ist gar nicht barrierefrei zu erreichen. „Außerdem ist das Rathaus für Außenstehende ziemlich unübersichtlich, man kann sich nur schwer orientieren“, gab Pelz zu bedenken. Auch hinsichtlich des Brandschutzes gibt es Nachholbedarf.

Fünf Bauabschnitte in vier Jahren Bauzeit

Der Umbau soll in fünf Bauabschnitten erfolgen und frühestens Anfang 2019 beginnen. Im ersten Bauabschnitt, der mit geplanten 875 000 Euro der kostenintensivste ist, soll der gesamte Eingangsbereich umgebaut und zu einem Bürgerservice gestaltet werden. Außerdem stehen alle wichtigen Brandschutzmaßnahmen auf dem Plan.

Später ist unter anderem geplant, Fluchttreppen im Innenhof zu installieren, die EDV-Technik ins Dachgeschoss zu verlegen, das Obergeschoss inklusive Festsaal zu sanieren und die Hausmeisterwohnung zu Büros umzubauen. Der Aufzug könnte bis ins Dachgeschoss erweitert werden. Energetisch wird sich nicht viel ändern, da eine Außendämmung aus Denkmalschutzgründen nicht in Frage kommt. Die Gesamtbauzeit wird auf dreieinhalb bis vier Jahre geschätzt.

Stadt hofft auf Fördergeld

Für die Großinvestition hofft man auf Fördergeld. „Wir bemühen uns um Mittel aus dem Stadtumbauprogramm Ost“, sagte Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann.

Wie Herzog-von der Heide bestätigte, müssen während der Bauphase Teile des Rathauses leergezogen und zusätzliche Räume angemietet werden. Ausschussvorsitzender Jochen Neumann (Linke) regte an zu prüfen, ob es nicht sinnvoller ist, zeitweise das gesamte Rathaus leer zu ziehen.

Sowohl Erik Scheidler für die Fraktion Linke/Bauernverband als auch Christoph Guhlke für die CDU/FDP-Fraktion begrüßten das Sanierungsvorhaben der Stadt.

Von Elinor Wenke

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