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Rathausdach bekommt Wärmedämmung

Jüterbog Rathausdach bekommt Wärmedämmung

Das Jüterboger Rathausdach wird teilweise mit einer Wärmedämmung versehen. Im August beginnen die Arbeiten an einer zweistöckigen Dachgaube. Weil es um Energiesparmaßnahmen geht, bezahlt hier größtenteils der Bund. Am Dammtor dagegen muss die Stadt selbst investieren. Hier kommt eine stattliche Summe zusammen.

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Die Doppelstock-Gaube auf der Rückseite des Rathauses.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Der Jüterboger Hauptausschuss hat die energetische Sanierung von Teilen des Rathausdachs beschlossen. Die zweistöckige Dachgaube auf der Südseite des Rathauses soll ab Mitte August teils erneuert und mit einer Wärmedämmung versehen werden. Auch für die Sanierung der Dammtor-Türme wurden Mittel bereit gestellt.

Fördermittel vom Bund ermöglichen die Sanierung am Rathaus

In den Räumen der etwa 25 Meter langen Schleppgaube, die sich über den größten Teil der Rückseite des Rathauses zieht, sind die Kämmerei und die Liegenschaftsverwaltung der Stadt untergebracht. Zuletzt wurden dort Mitte der Neunziger Jahre Arbeiten durchgeführt. Eine Wärmedämmung gehörte jedoch nicht dazu. „Wir haben dort hohe Energieverluste. Das ist einer der Hauptgründe, warum das angefasst wird“, sagt Bauamtsleiterin Kira Wenngatz.

Die künftige Wärmedämmung ist auch der Grund, warum die insgesamt etwa 175 000 Euro teure Sanierung zu 90 Prozent mit Bundesmitteln gefördert wird. Bis Jahresende sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Blick auf den Dammtor-Turm in Jüterbog

Blick auf den Dammtor-Turm in Jüterbog.

Quelle: Martina Burghardt

Die Tore am Dammtor müssen von der Stadt allein finanziert werden

Daneben wurden vom Hauptausschuss Maurerarbeiten für die Sicherung und Sanierung der zwei Wehrtürme am Dammtor beschlossen. Diese befinden sich laut Bauamt in einem bedenklichen Zustand. Nachdem Mauerstücke abgeplatzt waren, wurde bereits im Vorjahr ein Auffangnetz am Dammtorturm angebracht, um zu verhindern, dass Ziegelteile auf die Straße fallen. Daneben gibt es Rissbildungen und Pflanzenbewuchs.

Bei Stadtführungen soll man künftig den Turm wieder betreten können

„Gerade im oberen Bereich ist das Fugenbild an den Zinnen und der Brüstung beschädigt“, sagt Wenngatz. Dadurch dringt Wasser in den Turm ein. Eine intensive Untersuchung hat allerdings ergeben, dass der untere Teil des Turms statisch noch nicht betroffen ist. Künftig soll der große Dammtorturm dann wieder im Rahmen von Stadtführungen begehbar sein.

Die Stadt schätzt die Sanierungskosten auf 160 000 Euro. „Für diese Maßnahme kann nicht mehr auf Fördermittel zurückgegriffen werden, da bereits Städtebaumittel in die Sanierung dieser Türme geflossen sind“, sagte Wenngatz.

Von Peter Degener

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