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Rathausplatz: Umgestaltung verschoben

Bürgermeister zieht Antrag zurück Rathausplatz: Umgestaltung verschoben

Es war so schön gedacht: Die 16 „Brünnlein“ auf dem Rathausplatz von Ludwigsfelde stören bei vielen Veranstaltungen. Nach 20 Jahren hätten sie ohnehin saniert werden müssen. Da sollte beim Zentrumsbau gleich der ganze Platz neu gestaltet werden. Fördergeld dafür hätte es gegeben. Doch der neue Bürgermeister Andreas Igel (SPD) hat einen Rückzieher gemacht.

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Die Skulptur Autobahneiche auf dem Ludwigsfelder Rathausplatz.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Der Rathausplatz von Ludwigsfelde sollte nach rund 20 Jahren ein neues Gesicht bekommen, doch das ist mit einem der jüngsten Beschlüsse im Stadtrat vorerst verschoben.

Die Autobahnstadt hätte unvorhergesehen Fördergeld aus dem Topf „Aktives Stadtzentrum“ bekommen können. Das Geld war für den Fall eingeplant, dass die Kommune keinen Investor für ihr neues Zentrum gefunden hätte und ihre Wünsche selbst hätte umsetzen müssen. So war für dieses Detail der Grünen Mitte etwa eine Million Euro zum Umgestalten des zentralen Platzes möglich, finanziert zu je einem Drittel von Bund, Land und der Stadt.

Mit diesem Geld wollte man in Ludwigsfelde wie berichtet den Rathausplatz neu gestalten, das war die Vorstellung aus dem Bereich Bauen und Infrastruktur, der bei den Bauausschussmitgliedern Anklang gefunden hatte. Vor allem die 16 kleinen Wasserstellen waren Anstoß für die Debatte. Sie hatten entweder einer anderen Gestaltung weichen sollen, weil sie bei Veranstaltungen auf dem Platz störten, wie Kommunalservice-Chefin Evelyn Stöber argumentiert hatte. Oder die „Brünnlein“ müssten einschließlich ihrer Zuleitung dringend saniert werden. Doch alle Ideen sind seit der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten vertagt, der neue Bürgermeister An-dreas Igel (SPD) zog den Beschlussantrag bei der Abstimmungsdebatte zurück.

Die Stadtverordneten hatten sich entscheiden sollen, ob der Bürgermeister den Auftrag zur Umgestaltung erteilt oder nicht. Im Falle von „ja“ hätten sie entscheiden müssen, einen landschaftsplanerischen Wettbewerb auszuschreiben, ein Gutachterverfahren mit drei Teilnehmern zu starten oder die Umgestaltung unter Stadtregie zu stellen. Die SPD wollte mit „Brunnen zurückbauen“ und „Tiefgarage trockenlegen“ Änderungen, die der Beschlussvorschlag nicht zuließ. Deshalb zog Igel das Vorhaben zurück.

Von Jutta Abromeit

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