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Rauchende Köpfe

Regionalausscheid der Matheolympiade Rauchende Köpfe

In Mahlow und Ludwigsfelde haben die Regionalausscheide für den Nordteil des Kreises Teltow-Fläming für die diesjährige Mathematik-Olympiade stattgefunden. Die Mathelehrer Guido Lehmann und Sabine Szyska freuen sich über die rege Beteiligung.

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Felix Pasche (rechts vorne) beim Regionalausscheid der Mathe-Olympiade in Mahlow.

Quelle: foto: andrea von fournier

Mahlow. Nervennahrung für Felix Pasche: Der Viertklässler sitzt zwischen Rechenakrobaten verschiedener Klassenstufen und Schulen über die Aufgaben des Regionalausscheids der Matheolympiade gebeugt, während Gymnasiastinnen ihnen Vitaminbonbons auf die Schulbänke legen. 260 Schüler der Klassenstufen vier bis zwölf haben sich in diesem Jahr nach den Schulausscheiden für die Regionalstufe qualifiziert. 80 Ludwigsfelder schrieben in der Kleeblatt-Grundschule die Arbeit, zeitgleich war die Herbert-Tschäpe-Grundschule Mahlow für 180 Mädchen und Jungen aus Zossen, Rangsdorf, Blankenfelde und Umgebung der Austragungsort des Wettbewerbs.

Obwohl Sabine Szyska und Guido Lehmann, beide Mathe-Lehrer, den Tag seit Jahren vorbereiten, ist er jedes Mal wieder ein neue Herausforderung. Anmeldungen und Namenslisten sind zu erstellen, die Räume müssen besorgt und Helfer organisiert werden. 22 Jugendliche des Mathekurses des Blankenfelder Kopernikus-Gymnasiums, den Guido Lehmann betreut, sowie zwei Mitglieder des Matheclubs Zossen, den Sabine Szyska führt, sicherten in Mahlow das Gelingen der Olympiade. Sie beaufsichtigten die Rechenkünstler, halfen Aufgabenblätter auszuteilen und einzusammeln.

Guido Lehmann und Sabine Szyska freuen sich, dass so viele Teilnehmer dabei sind, obwohl es 30 weniger waren als im Vorjahr. Bei der Flut der Wettbewerbsangebote für Schüler könne das nicht verwundern. „Von 30 000 Wettbewerbsteilnehmern im letzten Schuljahr haben 10 000 die Matheolympiade mitgemacht“, sagt Sabine Szyska nicht ohne Stolz. Gemeinsam haben sich die Schüler am vergangenen Wochenende beim Mathelager in Dobbrikow noch einmal vorbereitet. Und da gab es auch Grund zu feiern, verriet Sabine Szyska. Eine ihrer Ehemaligen, die noch immer als Helferin beim Matheclub dabei ist, hatte ihren Doktor verteidigt.

Gerade hat zudem Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher Sabine Szyska eine Auszeichnung für ihr Engagement bei der Mathe-Begabtenförderung überreicht. Der will sich die 52-Jährige auch weiter widmen. Eben hat sie an ihrer Schule mit Felix Pasche einen neuen Mathe-Star ausgemacht: „Im ersten Anlauf 40 von 40 Punkten beim Schulausscheid, das hatte ich noch nie!“, sagt die Lehrerin. Und weil Felix nicht der einzige ist, dessen Talent gefördert werden sollte, hat sie wieder eine Mathe-AG gegründet. Schüler bis zum Deutschland-Ausscheid fit zu machen, hat sie schon geschafft. Aber so weit träumt Felix noch nicht, als er seinen Rechenweg betrachtet und ein Bonbon auswickelt.

Von Andrea von Fournier

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