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Redakteursstunde bei Achtklässlern

Luckenwalde Redakteursstunde bei Achtklässlern

Warum gibt es die MAZ in mehreren Teilen? Wann darf bei einem Unfall fotografiert werden und warum werden Autokennzeichen gepixelt? – Solche und ähnliche Fragen beschäftigten die Schüler der 8d aus dem Friedrich-Gymnasium. In zwei Unterrichtsstunden löcherten sie MAZ-Reporter mit ihren Fragen.

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Die Klasse 8d des Friedrich-Gymnasiums beteiligt sich mit Deutsch-Lehrerin Christel Werner am Projekt „MAZ-Schulreporter“.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die meisten Schüler aus der Klasse 8d im Luckenwalder Friedrich-Gymnasium hatten schon vor dem Schulreporter-Projekt hin und wieder die MAZ gelesen; die wenigsten haben eine abonniert. Deshalb kam es ihnen gerade recht, dass der Deutsch-Unterricht kurzerhand mit einer Redakteursstunde getauscht wurde. Reporter aus der MAZ-Lokalredaktion Luckenwalde berichteten aus dem Arbeitsalltag bei einer Tageszeitung und darüber, wie sich Journalisten ihre Informationen beschaffen, was erlaubt ist und was nicht. Und weil bei den wissbegierigen Schülern und den vielen Fragen eine Unterrichtsstunde nicht ausreichte, wurde eine zweite eingeschoben.

Die Zeitung ist kein Buch

„Warum ist die Zeitung in mehrere Teile untergliedert und nicht wie ein ganzes Buch zusammengeheftet?“, wollte Tarik wissen. „Warum werden die Überschriften nicht größer und spektakulärer gedruckt?“, fragte Zlata. Andere beschäftigte die Frage, wie lange es dauert, bis alle Artikel für eine Ausgabe fertig sind und seit wann es die MAZ überhaupt gibt. Die Anfänge der „Märkischen Volksstimme“ gehen nämlich bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Bei der Frage nach der Auflagenhöhe der MAZ gingen die Schätzungen weit auseinander – von 2000 bis 60 000 Exemplare. Dass es tatsächlich eine sechsstellige Anzahl ist, überraschte die meisten.

Schleichwerbung ist tabu

Wann darf man bei einem Unfall Fotos machen? Wer ist der Presse gegenüber auskunftspflichtig und warum müssen Autokennzeichen gepixelt werden – das wurde anhand praktischer Beispiele erläutert. Ebenso, was beim Recherchieren die seriöse MAZ von der Boulevardpresse unterscheidet.

Den Kaufpreis für ein MAZ-Exemplar finden die meisten Schüler angemessen – zur Zufriedenheit der Zeitungsleute. Dass dieser Preis aber nur möglich ist, weil auch Geld mit Hilfe von Anzeigenwerbung eingenommen wird, darüber hatten sich die jungen Leute vorher keine Gedanken gemacht. Die Anzeigenpreise hatten sie deutlich unterschätzt. Dadurch wurde eines klar: Wenn Werbung teuer ist, darf sie nicht mit der Berichterstattung vermischt und als Schleichwerbung verpackt werden.

Von Elinor Wenke

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