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Reges Interesse an der Stadt

Luckenwalde Reges Interesse an der Stadt

Die städtische Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“ hatte Kaufinteressenten zu ihrer 4. Immobilienschau eingeladen. Da die meisten Häuser in den vergangenen Jahren bereits verkauft worden sind, waren jetzt die unbebauten Grundstücke dran, die als Baulücken kein geschlossenes Stadtbild darbieten. Fotomontagen zeigten, wie eine Bebauung aussehen könnte.

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Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann (r.) stellte die weiteren geplanten Entwicklungsschritte in Luckenwalde vor.

Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Wie der Name „Immobilien“ schon sagt, handelt es sich dabei um nicht bewegliche Gegenstände, also Häuser oder Grundstücke. Sehr viel beweglicher zeigt sich aber die städtische Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“ beim Verkauf ihrer Immobilien. Hatte sie vor Jahren noch drauf gesessen und damit die Stadtentwicklung nicht gerade gefördert, hat sie mittlerweile unter neuem Management die meisten sanierungsbedürftigen Häuser verkauft, und dadurch einen gewissen Bauboom in der Stadt entfacht.

Nach sanierungsfähigen Häusern sind unbebaute Grundstücke dran

„Mehr als 80 Prozent der verkauften Häuser sind schon fertig oder zumindest im Planungsprozess“, berichtete Geschäftsführer Horst-Ulrich König den etwa 60 Gästen der 4. Immobilienschau. Am vergangenen Wochenende kamen jetzt also die unbebauten Grundstücke dran, die sich durch die ganze Stadt ziehen. So konnten sich die potenziellen Erwerber insgesamt 20 Grundstücke ansehen.

Verkaufsfördernder Immobilienkatalog

Steht man aber vor solch einem Grundstück, das oft eine Baulücke zwischen zwei bebauten Grundstücken ist, kann man sich meist nur schwer vorstellen, wie dort eine neue Bebauung aussehen könnte. Verkaufsfördernd wirkte da der Immobilienkatalog, den Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft verteilten. Dort waren die Grundstücke abgebildet und mit Hilfe einer Fotomontage mögliche Bebauungen beispielhaft dargestellt.

Die Entwürfe dafür hatte der Luckenwalder Architekt Sven Teske entwickelt und sie in einem Vortrag in der Geschäftsstelle der Luckenwalder Wohnungsgesellschaft am Markt 1 vorgestellt.

Luckenwalde schrumpft nicht mehr, sondern wächst wieder

Zuvor hatte dort Luckenwaldes Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann die Entwicklung der Stadt im Rahmen des „integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ (kurz: Insek 2030) erläutert. Nach seinen Worten ist Luckenwalde keine schrumpfende Stadt mehr, sondern eine wieder wachsende. Dazu trage der Zuzug aus dem unmittelbaren Umland bei, aber auch aus Berlin, wo man mit dem Wohnungsbau einfach nicht mehr hinterherkomme. Professer Heinz Nagler von der BTU Cottbus referierte über den Transformationsprozess Brandenburger Städte in den vergangenen 25 Jahren mit besonderem Fokus auf Luckenwalde.

Vorträge und Besichtigungen wecken Kaufinteresse

Zufrieden mit dem Verlauf zeigte sich „Die Luckenwalder“-Chef König. „Mit der Kombination aus Vorträgen über die Stadt und Grundstücksbesichtigungen in der Stadt wecken wir bei den Gästen durchaus Interesse an der Stadt“, sagte er.

Von Hartmut F. Reck

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