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Teltow-Fläming Reitverein übersteht Krise
Lokales Teltow-Fläming Reitverein übersteht Krise
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05:01 30.08.2017
Ronja Richter trainiert auf „Ramino“ für den Reitertag. Quelle: Andreas Staindl
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Wildau-Wentdorf

Am Sonntag findet der 21. Reitertag in Wildau-Wentdorf statt. Noch vor zwei Jahren bei der 20. Auflage sah es so aus, als würde der Reit-und Fahrverein Dahmer Land die Veranstaltung zum letzten Mal durchführen. Reiter, Pferde und Helfer wurden immer weniger im Verein.

Neue Mitglieder – vor allem reitbegeisterte Mädchen

Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. „Wir haben Zulauf“, sagt Vereinsvorsitzender Peter Lehmann, „es stehen wieder mehr Pferde in unserem Stall. Zudem haben wir zahlreiche neue Mitglieder. Vor allem Mädchen nehmen bei uns Reitunterricht. Ihre Eltern unterstützen uns. Dank deren Engagement und wegen der Nachfrage aus anderen Reitvereinen haben wir uns entschieden, doch wieder einen Reitertag durchzuführen.“ Der Vereinschef erwartet Teilnehmer aus zahlreichen Reitvereinen der Region.

Er selbst bereitet ebenfalls Mädchen auf das Turnier in seinem Heimatdorf vor. Ronja Richter ist eine von ihnen. Die 14-Jährige aus Schäcksdorf (Unterspreewald) reitet seit neun Jahren, seit einiger Zeit im Reit-und Fahrverein Dahmer Land. „Er gibt mir viele Tipps“, erzählt Ronja Richter über ihren Trainer, „ich fühle mich hier sehr wohl im Verein. Er ist sehr familiär, das gefällt mir.“ Die 14-Jährige ist ein Pferdenarr, liest sich viel Wissen an und fährt fünfmal pro Woche zum Reitunterricht nach Wildau-Wentdorf. Ronja reitet auf „Ramino“, einem Gastpferd. Für den 20-jährigen Wallach wird es wahrscheinlich das letzte Turnier sein.

Reitschüler mögen die familiäre Atmosphäre

Auch Paula Paschirbe ist während des Reitertags am Sonntag dabei. Die Luckauerin reitet seit elf Jahren. Auch sie wird jetzt von Peter Lehmann trainiert. „Der Reitunterricht bei ihm macht mir viel Spaß“, sagt die 14-Jährige, „ich lerne hier sehr viel. Zudem stimmt die Atmosphäre im Verein.“ Das bestätigt Frederike Lehmann, eine weitere Reiterin, die „das Familiäre, das Überschaubare“ in Wildau-Wentdorf mag – und, „dass man hier ohne viel Druck das Reiten lernen kann“.

Neben Peter Lehmann ist seine Ehefrau Birgit Reitlehrerin. Sie kümmert sich um den Dressurunterricht. Frederike Lehmann nutzt gern das fachliche Wissen der beiden Trainer. Ob sie während des Reitertags als Aktive dabei ist, entscheidet sie kurzfristig. „Ehrgeizig bin ich aber schon. Und ich will mit meiner Stute Fiona auch etwas erreichen.“

21. Reitertag am 3. September ab 9 Uhr in Wildau-Wentdorf

Der 21. Reitertag findet am 3. September statt. Die Veranstalter dürfen dafür den Reitplatz an der Stallanlage der Agrargenossenschaft Wildau-Wentdorf nutzen. „Wir sind sehr dankbar dafür“, sagt Peter Lehmann, „auch dafür, dass wir von Bürgern im Dorf etwa mit frisch gebackenem Kuchen unterstützt werden.“ Das Turnier selbst ist vor allem für Kinder und Jugendliche sowie junge Turnierpferde gedacht. Sie sollen Erfahrungen sammeln, um später bei größeren Turnieren starten zu können.

Der Reitertag beginnt um 9 Uhr mit Dressurwettbewerben. Um 13 Uhr wird die Veranstaltung mit der Einmarschparade offiziell eröffnet. Gegen 16.30 Uhr beginnt der letzte Wettbewerb.

Von Andreas Staindl

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