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Teltow-Fläming Renoviertes Spielzimmer als Abschiedsgeschenk
Lokales Teltow-Fläming Renoviertes Spielzimmer als Abschiedsgeschenk
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00:21 14.07.2015
Sie halfen mit bei der Renovierung: Sirah Schmitz, Marieke Gemmrig, Stefanie Lohrmann und Lucie Albrecht (v.l.). Quelle: Foto: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

„Wir wollen uns begrüßen und stampfen mit den Füßen . . .“ Schüler des Oberstufenzentrums sitzen mit Flüchtlingskindern im Kreis auf dem Fußboden der Turnhalle neben dem Übergangswohnheim Forststraße und stampfen mit den Füßen auf den Hallenboden. Das Begrüßungsspiel ist der Auftakt eines Abschieds, den am Freitag die angehenden Erzieher von den Migrantenkindern nahmen, mit denen sie sechs Wochen lang ein Sprachförderprojekt durchgeführt hatten (die MAZ berichtete).

Mit spielerischen Methoden hatten die Schüler der Fachschule für Sozialwesen am Oberstufenzentrum (OSZ) Teltow-Fläming versucht, vor allem diejenigen Kindern, die noch keine Schule oder Kita besuchen, an die deutsche Sprache heranzuführen. Zum Abschluss ihres zweiten Lehr- und Schuljahres in der Fachrichtung Sozialpädagogik wollten sie sich von „ihren“ Kindern angemessen verabschieden.

Als bleibende Erinnerung hatten sie gemeinsam mit Kindern und auch mit Unterstützung von erwachsenen Asylbewerbern das Spielzimmer im Übergangswohnheim gestrichen und gestaltet. Es wirkt nun heller, bunte Buchstaben und Zahlen zieren die Wände.

Das Abschlussfest wurde aber in die Turnhalle gleich neben dem Übergangswohnheim verlegt. Dort hatten die Fachschüler Sportspiele vorbereitet, Obst und Getränke mitgebracht und zwei Stunden mit ihren „Sprachschülern“ gefeiert. „Die Kinder bewegen sich gern“, sagt die Erzieher-Schülerin Marieke Gemmrig, „und finden diese Turnhalle ganz toll.“ So konnten sie sich am Freitag nach dem Begrüßungslied so richtig austoben beim Sackhüpfen, Torwandschießen und Büchsenwerfen oder einfach beim Hin- und Herlaufen.

Dabei kommen die Kleinen auch mit der Sprache ihres Gastlandes in Berührung. „Sie verstehen schon etwas Deutsch“, weiß Marieke Gemmrig zu berichten, „aber mit dem Sprechen ist es noch etwas schwierig.“ Alltagsworte wie „Hallo“, „Tschüss“ oder „Guten Tag“ könnten sie zwar schon sagen, aber viel mehr noch nicht. Doch müsse man auch bedenken, dass die Kleineren unter ihnen – die Spanne liegt zwischen zehn Monaten und zehn Jahren – noch nicht mal ihre Muttersprache so recht beherrschen.

Von Hartmut F. Reck

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